Fake ladders |
01.-23.10.2016

Ismo Hyvärinen

Fake ladders

Gemälde / Paintings


1. – 23. 10. 2016

Toolbox – Finnisch-Deutscher Projektraum, Koloniestraße 120

Vernissage: Willkommen zur Eröffnung am 30. 09. 2016 um 19 Uhr
Öffnungszeiten Kolonie-Wochenende: So. 2. Oktober von 14–18 Uhr
Ausstellungsdauer: 30. September bis 23. Oktober 2016 | Öffnungszeiten: Di–Sa 14–18 Uhr


Fake ladders

We are always in between something. Morning and evening. Yesterday and tomorrow. In the rearview mirror, we can glimpse the landscape just passed. Everything is still before us. Being is an opportunity. My paintings reflect all of this.

I feel like a chameleon, floating, melting into the auras of other people. On my canvases, things in space and time are transformed into colors and shapes. We live in an uncertain age, full of manufactured threats and empty promises. In my paintings, these appear as gloom, as somber darkness. But countering darkness is light, the hope of something better and more humane.

For me, painting is a visual and philosophical dialogue with the world around me. The significance of space, light and color in my work has deepened over the years. I process things through my emotions; I am a kindred spirit of the storytellers of the Romantic age, whose art was inspired by feelings.

http://www.ismohyvarinen.fi

 

Familie |
25.03. – 23.04.2016

Terhi Heino, Helsinki


Vernissage am Freitag, 25. März 2016 um 19 Uhr / Opening on the 25th of March at 7 pm.

Herzlich Willkommen / Warmly Welcome

TOOLBOX – Finnish Art Space
Koloniestraße 120 | 13359 Berlin Wedding | U-Bahn Osloer Straße

Öffnungszeiten | Opening-times:

  • Di–Sa/ Tue–Sa: 14–18 Uhr

English


Terhi Heino – Familie

Terhi Heino (geb. 1970 in Oulu, Finnland) ist Absolventin der Finnischen Kunstakademie aus dem Jahre 2001. Sie hat ihre Werke in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen sowohl in Finnland als auch im Ausland gezeigt (u. a. im Museum für Moderne Kunst Moskau (2007), Kunstzentrum Montbeliard, Frankreich (2014), Galerie Suomesta, Berlin (2011)).
Heino gestaltet ihre Plastiken und Installationen aus Natur- und Recyclingmaterialien. Beispielsweise Teebeutel, Bananenschalen oder Fischflossen verwandeln sich in ihren Händen zu Kunst.
Die Werke dieser Ausstellung erzählen von Familie, verschiedenen Generationen, dem Zerfall von Familien und den damit verbundenen Ängsten und vom Guten und Bösen, die Generationen überdauern.
Die Ausstellung wird unterstützt durch Frame (Zentrum für visuelle Kunst) und Taike (Zentrum für Kunstförderung).

galleriahuuto.net/terhiheino

terhiheino@hotmail.com


Terhi Heino – Family

Sluptures and installations

The works included in the exhibition are about the family, different generations, families falling apart and the related fears as well as the good and bad passed on from one generation to the next. The materials I used are familiar, ranging from the storage containers of the mothers of my generation to a grandfather’s cigar box and chips eaten by her kid.
Terhi Heino (b. 1970, Oulu) graduated from the Department of Sculpture at the Finnish Academy of Fine Arts in 2001. Heino uses natural and recycled materials (used teabags, banana leaves, moss..) in her work. She has had several group and solo exhibitions in Finland and abroad .
Work has been supported by Taike and Frame

galleriahuuto.net/terhiheino

terhiheino@hotmail.com

 

 

Fences |
26.02. – 19.03.2016

MAGDALENA ÅBERG, Helsinki (Malerei)

Jörg Hommer, Berlin (Video)


Vernissage am Freitag, 26. Februar 2016 um 19 Uhr / Opening on the 26th of February at 7 pm.

Herzlich Willkommen / Warmly Welcome

TOOLBOX – Finnish Art Space
Koloniestraße 120 | 13359 Berlin Wedding | U-Bahn Osloer Straße

Öffnungszeiten | Opening-times:

  • Di–Sa/ Tue–Sa: 14–18 Uhr

English


Magdalena Åberg – Fences

Die Künstlerin Magdalena Åberg:

Im letzten Sommer, 2015, Jahrzehnte nach dem Fall der Berliner Mauer, dem Schengener Abkommen und nachdem die europäischen Binnengrenzen durchlässiger geworden sind, begann mit den Flüchtlingsströmen aus dem Süden und Osten eine neue Ära.

Ich verfolgte die Nachrichten und konnte nichts anderes malen als die Bilder aus dem Fernsehen. Ich war von ungarischem spiralförmg gerolltem Stacheldrahtzaun umgeben, während ich im Radio Ballettmusik aus der Zeit des Sonnenkönigs hörte. Kultursitzungen wurden in prunkvoll festlicher Stimmung vorgetanzt; Türken, Indianer, „die Wilden“ in französischen Klängen beschrieben. Und das Gemälde, an dem ich arbeitete, erschien mir als eine Art von ungarischem oder finnougrischem Tanz. Eine dicke Schicht Titanweiß drängte immer mehr danach, den Stacheldraht glänzend und glitzernd zu malen, als karnevalesk tanzendes Wirrwarr. Da, darunter, verschwommen, Hände und Hosenbeine, kaum sichtbar auf der anderen Seite, unter dem Glitter.

 

 


 

Magdalena Åberg (geb. 1972), eine finnische Künstlerin, malt überwiegend mit Ölfarben.

Als die Krise sich am Ende des Sommers zuspitzte und näher kam, hatte sie Schwierigkeiten mit den Motiven, an denen sie gerade arbeitete. Sie fühlte, dass sie sich mit dem schwierigen Thema beschäftigen musste, und nach verschiedenen Versuchen entstand die Serie Fences. Als Finnin und Europäerin ist die Künstlerin unvermeidlich ein Teil der „Festung Europa“. Wie fühlt sich das an? Wie kann man das überhaupt verstehen?

 

 


Magdalena Åberg – Fences

The artist Magdalena Åberg:

Decades after the fall of the Berlin Wall, the signing of the Schengen Agreement and the breaking up of borders in Europe, a new era started as the great streams of refugees streaming in from the south and the east this past summer of 2015. I was following the news and had to paint based on the images that came across the news. I was engulfed by Hungarian spiral barbed wire fences while I was listening to ballet music from the time of the Sun King on the radio. Cultural meetings were danced forth in a pompous festive spirit; Turks, Native Americans, „the Savages“ were described in French tones. And I experienced the painting I was working on as if it were some sort of Hungarian or Finno-Ugric dance. A thick layer of titanium white, ever more, wanted to paint the barbed wires glistening and glittering, as a carnivalesque dancing chaos. There, underneath, vaguely, hands and trouser legs barely visible on the other side, under the glitter.


 

Magdalena Åberg (born 1972), a Finnish artist, primarily works in oil and was, at the end of that summer when the crisis was growing and coming ever closer, having problems continuing on with the motifs she was working on at the time. She felt a pressing need to try to paint the difficult subject, and after various discarded attempts the series Fences came into existence; paintings with barbed wire fences as motif. As a Finn and European, the artist is unavoidably a part of the ‘Fortress Europe’: How does it feel? How is she supposed to understand this?

 

 

Two supernatural monkeys
from Finland |
27.11. – 19.12.2015

 JASMIN ANOSCHKIN & TAPANI KOKKO

Guest: Mr. Ira Schneider (Video)


Vernissage am Freitag, 27.11.2015 um 19 Uhr / Opening onFriday, 27.11.2015 at 7 pm

Herzlich Willkommen / Welcome

TOOLBOX – Finnish Art Space
Koloniestraße 120 | 13359 Berlin Wedding | U-Bahn Osloer Straße

Öffnungszeiten | Opening-times:

  • Di–Sa/ Tue–Sa: 14–18 Uhr

Welcome!


English | Suomi

Eine stolze Prozession

Bunte Holz- und Keramikarbeiten, Tiere und eigentümliche Menschen. Jasmin Anoschkin (* 1980) und Tapani Kokko (* 1969) sind Bildende Künstler aus Finnland, deren Werken eine raue Grundstimmung gemein ist.

Für ihre Skulpturen und Reliefs wurde Holz mit einer Kettensäge, Ton mit groben Gesten geformt. Anoschkin und Kokko haben gemeinsame Wurzeln in der Fantasiewelt der Kindheit, in Spielen und Spielzeugen. Anoschkin stellt sich ihre Tiere neben einem Geburtstagskuchen vor, während in Kokkos Arbeiten Cowboys und Skelette mit Schusswaffen spielen.

Kokko stellt die Neugier dar, die mit Sexualität verbunden ist, die Verwirrung von Heranwachsenden. Ein komikhafter Humor durchzieht seine Werke, inspiriert von der unverblümten Chuzpe primitiver Kunst, und er lässt seine Jungenfiguren zu Männern heranwachsen in einer Welt, in der Frauen stark, erotisch und mutig sind.

Anoschkin ist eine schillernde Expressionistin, die ihre Skulpturen so unverbraucht/frisch in die Welt entlässt, dass sie ein Empfinden von der Anwesenheit der Künstlerin vermitteln. Sie unterwirft sich nicht den ungeschriebenen Gesetzen der Bildhauerei und folgt keiner modernistischen Tradition.

Beide haben eine Neigung zu bemaltem und gefärbtem Holz als Werkstoff. Obwohl ihre Arbeiten bereits in einigen Gemeinschaftsausstellungen zu sehen gewesen sind, entstammen sie doch verschiedenen Welten. Anoschkins Welt ist eine der Märchen und der Tiere, während Kokkos Thema Menschen sind, besonders Kinder. Man kann beiden Werken ihre Nähe zur finnischen ITE (itse tehty elämä: selbstgemachtes Leben) ansehen, zur zeitgenössischen Volkskunst. Kokkos Arbeiten haben außerdem Bezüge zur südamerikanischen Volkskunst.

Die Ausstellung ist karnevalesk, aber hinter dem Komischen verbergen sich schwierige Fragen nach Verschiedenheit und nach der Möglichkeit, Unterschiede auszuhalten. Nobody is perfect – andererseits ist es genau die Unvollkommenheit, die auch Tiere menschlich macht.

Anoschkins und Kokkos Ausstellungen sind Gesamtinstallationen, in denen das Erzählen von Geschichten eine große Rolle spielt. Es kann aber auch jedes einzelne Werk für sich allein rezipiert werden. Dadurch kann sich die Geschichte der Einzelskulptur verändern, aber sie wird nicht ganz verblassen.

Offenbar haben die Figuren der beiden ein gesundes Selbstvertrauen, sie können über sich selbst lachen und sie sind stolz, so zu sein, wie sie sind. Wenn man den Mut aufbringt, sich mit den Skulpturen zu identifizieren, kann das eine ziemlich großartige Erfahrung sein.

Veikko Halmetoja, Kunstkritiker

A proud parade

Colourful wood and ceramics, animals and original, unconventional people – Jasmin Anoschkin (b. 1980) and Tapani Kokko (b. 1969) are Finnish visual artists, whose works share the same rough undertone.

The works are sculptures and reliefs. Wood has been sculpted with chain saw, and clay with crude touch. Anoschkin and Kokko have common roots, that lead to the imaginary world of childhood, plays and toys. Anoschkin imagines her animals by the birthday cake, while cowboys and skeletons play with guns in Kokko’s works. Also, Kokko depicts the curiosity connected to sexuality, the confusion of an adolescent human being. He applies cartoon-like humour, inspired by the honest gall of primitive art, and brings up his sculptures’ boys to men, in a world, where women are strong, erotic, and brave.

Anoschkin is a sparkling expressionist, who releases her works into the world so fresh, that they convey the genuine feeling of the artist’s presence. She doesn’t bow to the unwritten laws of the art of sculpting, nor does she follow the modernist tradition.

Painted and coloured wood is a natural material for them both. Although the sculptors have appeared in several joint exhibitions, their works come from different worlds. Anoschkin’s world of fairytales is the one of animals, while Kokko depicts the world of men, especially of children.

It’s easy to see that both are inspired by the Finnish ITE art, that is, the contemporary folk art. Furthermore, on Kokko’s sculptures and reliefs one can read tales belonging to and detect references to South American folk art.

The exhibition is carnivalesque, but laughter hides difficult questions of difference and enduring difference. Nobody is perfect; on the other hand it is the very imperfection that makes also animals human.

Anoschkin and Kokko break the conventions of setting up the works, as well. Their exhibitions are total installations, gesamtkunstwerk at its best, where story-telling plays an important role. Still, each work can be studied independently. Then, the story of the individual sculpture can change, but it will not fade away.

It seems that the sculptures’ characters have got brisk self-esteem, they can laugh at themselves, and they are proud to look like they do. When one has the courage to identify with the works, the experience will be empowering.

Veikko Halmetoja, art critic

 

 


JASMIN ANOSCHKIN & TAPANI KOKKO

TWO SUPERNATURAL MONKEYS FROM FINLAND

TOOLBOX – Finnisch-deutscher Kunstraum
Vernissage 27.11.2015, 19:00 Uhr


Ylpeä kulkue

Värikästä puuta ja keramiikkaa, eläimiä ja omalaatuisia ihmisiä – Jasmin Anoschkin (s. 1980) ja Tapani Kokko (s. 1969) ovat suomalaisia kuvataiteilijoita, joiden teoksissa on samanlainen rosoinen pohjavire.

Teokset ovat veistoksia ja reliefejä. Puuta on veistetty moottorisahalla ja savea muotoiltu ronskilla otteella. Anoschkinia ja Kokkoa yhdistää juurevuus, joka on vahvasti sidoksissa lapsuuden mielikuvitusmaailmaan, leikkeihin ja leluihin.

Anoschkin kuvittelee eläimensä syntymäpäiväkakun äärelle, Kokon teoksissa länkkärit ja luurangot leikkivät pyssyillä.

Kokko kuvaa myös seksuaalisuuteen liittyvää uteliaisuutta, kasvavan ihmisen hämmennystä aikuistumisen edessä. Hän tekee sen sarjakuvamaisen huumorin keinoin ja ottaa vaikutteita primitiivisen taiteen vilpittömästä julkeudesta. Hän kasvattaa veistostensa pojat miehiksi maailmassa, jossa naiset ovat vahvoja, eroottisia ja rohkeita.

Anoschkin on räiskyvä ekspressionisti, joka laskee teoksensa maailmalle niin tuoreina, että ne välittävät aitoa tunnetta taiteilijan läsnäolosta. Hän ei kumartele veistämisen kirjoittamattomille laeille eikä noudata modernistista veistoperinnettä.

Maalattu ja väritetty puu on molemmille luonteva materiaali. Lukuisissa yhteisnäyttelyissä esiintyneiden kuvanveistäjien teokset ovat silti eri maailmoista. Anoschkinin satumaailma on eläinten maailma. Kokko kuvaa enemmän ihmisten, lähinnä lasten maailmaa.

Molempien teoksissa on nähtävissä vaikutteita sekä erityistaiteesta että suomalaisesta ITE-taiteesta eli nykykansantaiteesta. Kokon veistoksissa ja reliefeissä on luettavissa myös tarinoita ja havaittavissa esteettisiä viittauksia eteläamerikkalaiseen kansantaiteeseen.

Näyttely on karnevalistinen, mutta naurun takana on aina vaikeita kysymyksiä erilaisuudesta ja erilaisuuden kestämisestä. Kukaan ei ole täydellinen, toisaalta juuri epätäydellisyys tekee eläimistäkin inhimillisiä.

Anoschkin ja Kokko rikkovat myös ripustuksen konventioita ja heidän näyttelynsä ovat kokonaisinstallaatioita, joissa tarinankerronnalla on tärkeä osa. Silti jokainen yksittäinen teos kestää itsenäisen tarkastelun. Erikseen nostettuna saattaa veistoksen tarina saattaa muuttua, muttei hiipua.

Tuntuu kuin veistosten hahmoilla olisi reipas itsetunto, kyky nauraa itselle ja ylpeys näyttää juuri siltä miltä näyttää. Kun teoksiin uskaltaa samaistua, on kokemus voimaannuttava.

Veikko Halmetoja, Taidekriitikko

 

Deux Ex Machina |
31.10. – 23.11.2015

 Henna Aho & Ville Väri


Vernissage am 30.10.2015 um 18 Uhr / Opening on 30.10.2015 at 6 pm

Herzlich Willkommen / Welcome

TOOLBOX – Finnish Art Space
Koloniestraße 120 | 13359 Berlin Wedding | U-Bahn Osloer Straße

Öffnungszeiten | Opening-times:

  • Di–Sa/ Tue–Sa: 14–18 Uhr

Welcome!

For German version please scroll down


When the two dreamers form their own and better reality, rules of everyday world
become fragile and nothing seems to be impossible. Humour bursts to depths of
Folie à Deux that no one else seems to be able to understand completely. Symbiosis is
impact-resistant – making this shared reality the only correct way of being. If madness
cannot be divided – the story breaks. It seems that the mystery solution is unsatisfactory.
Is this a parody?
Deux ex Machina replies: “If you two can share the madness – why not more than one?”
This collaborative exhibition by Henna Aho and Ville Väri presents their collaborative
and individual works: drawings and paintings, video and documentary works.

Henna Aho (b.1977, FIN) gradated in 2002 as a painter and has since worked on a wide range of art, including works in various formats, own fashion brand and post-doc studies at Aalto University. Aho’s works have been exhibited in recent years in numerous solo and group exhibitions in galleries and museums in Finland.
http://www.hennaaho.wordpress.com
Ville Väri (b.1978, FIN) is an artist-curator who has a strong background in the field of
contemporary Finnish painting scene. Recently he has been focusing on curating and international career as a solo artist. His works has been recently featured in the in 4th Baltic Biennale exhibition in Russia and Örebro OPENART, Sweden among other exhibitions in USA, Switzerland and Italy.
http://www.laaksone.com


HENNA AHO & VILLE VÄRI

DEUX EX MACHINA

TOOLBOX – Finnisch-deutscher Kunstraum
Oktober bis 23. November 2015
Vernissage 30.10.2015, 18:00 Uhr


Wenn die zwei Träumenden ihre eigene und bessere Wirklichkeit erschaffen, werden die Regeln der Alltagswelt brüchig und nichts scheint unmöglich. Das Komische bricht sich Bahn in die Tiefen der Folie à deux, die niemand anderes zu verstehen scheint. Die Symbiose ist durch nichts zu erschüttern – die geteilte Wirklichkeit avanciert zur einzig möglichen Existenzweise. Wenn der Wahn nicht geteilt werden kann – zerbricht die Geschichte. Offenbar ist die Geheimnis-Lösung nicht zufriedenstellend. Ist dies eine Parodie?

Deus ex Machina antwortet: „Wenn zwei den Wahnsinn teilen können – warum nicht noch mehr?“ Die Ausstellung von Henna Aho und Ville Väri zeigt Gemeinschaftsarbeiten der beiden: Grafik, Malerei, Video und dokumentarische Arbeiten.

Henna Aho (* 1977, Finnland) schloss 2002 ihr Kunststudium als Malerin ab und hat seither in einer Reihe von Kunstsparten gearbeitet, darunter Werke in verschiedensten Formaten und ihr eigenes Modelabel. Seit 2007 ist sie Doktorandin an der Aalto University in Helsinki. Ihre Arbeiten wurden in den letzten Jahren in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien und Museen in Finnland gezeigt.

http://www.hennaaho.wordpress.com

Ville Väri (* 1978, Finnland) ist ein Künstler-Kurator mit einem Schwerpunkt auf zeitgenössischer finnischer Malerei. In letzter Zeit konzentriert er sich aufs Kuratieren sowie auf internationale Anerkennung als Künstler. Sein Werk wurde kürzlich bei der 4. Baltischen Biennale in Russland und bei der Örebro OpenART in Schweden, gezeigt, darüber hinaus in weiteren Ausstellungen in den USA, der Schweiz und in Italien.

http://www.laaksone.com

Ungenaue Zyklizität |
Inexact Cyclicality |
26.9. – 24.10.2015

Anssi Taulu


Vernissage am 25.9.2015 um 18 Uhr / Opening on 25.9.2015 at 6 pm

Closing Party Performance Fr 23. october 6 pm:
Musiker Kari Mäkiranta und Künstlerin Aya Inamura

Herzlich Willkommen / Welcome

TOOLBOX – Finnish Art Space
Koloniestraße 120 | 13359 Berlin Wedding | U-Bahn Osloer Straße

Öffnungszeiten | Opening-times:

  • Di–Sa/ Tue–Sa: 14–18 Uhr

Welcome!


If everything is related to everything
have our desires materialized
plastic and pollution
is past and future in my blood
If everything is related to everything
is perfection
a misunderstood word
as Inexact Cyclicality


Vita

Geboren 1969 in Palokka, Finnland. Lebt und arbeitet in Hämeenlinna. 1994 Abschluss als Bildhauer an der Kankaanpää Art School.

Beteiligung an einer Vielzahl von experimentellen Kunstprojekten.

Einzelausstellungen (Auswahl): Galerie Sculptor, Helsinki; Galerie KONE, Hämeenlinna. 2008 „Wasp Factories“, ein kollektives Kunstprojekt, site-specific im urbanen Raum, Jyväskylä, Finnland; 2009 Lohja, Finnland; 2011 Edinburgh Kunstfestival; Hämeenlinna, Finnland; 2012 London.

Auszeichnungen: 2007 Good Construction Award; 2008 Voipaala Medaille.

Mitglied der Finnischen Bildhauervereinigung.


Anssi Taulu über seine Arbeit:

Während meiner Beschäftigung mit unser aller Geschichte und mit Phänomenen der Gegenwart entstand die Idee zur Arbeit im Dreidimensionalen. Beim Arbeiten an meinen Skulpturen analysiere und vermesse ich gleichsam meine eigenen Erfahrungen, und die Ergebnisse dieser Vermessung können in den Installationen erlebt werden.

Ich verwende gerne gefundene Materialien wie Karton, Autoreifen, Plastik, Plexiglas und Holz. Wichtige Elemente in meinen Arbeiten sind Licht, Schatten, Geräusche und Akustik.