Jürgen Baumann, Dietrich Walther
Opening | Vernissage: Friday, 30.01.2026, 7 pm | 19 Uhr
Exhibition | Ausstellungsdauer: 30.01.–22.02.2026
Finissage: 22.02.2026: 5 pm | 17 Uhr
Opening Times: Öffnungszeiten:
Friday and Saturday | Freitag und Samstag: 3–7 pm | 15–19 Uhr
Toolbox presents an exhibition with works from Jürgen Baumann and Dietrich Walther, both Berlin artists.
J. Baumann works in extreme proximity to the real object and thus defines a very small image section, while D. Walther draws his image sources as found footage from the depths of the World Wide Web, but limits the reduction of image information to content that is recognisable as a body.
Both of us allow our objects to undergo a transformation that, in the montage, creates something new as a tableau or even as a multi-part image that no longer has much to do with the original image source.
Both of us work with the human body, which, as we show it, can certainly create uncertainty and discomfort.
The recipients of these works must engage in an interplay between viewer and viewed, proximity and distance. They experience the deconstruction and reconstruction of human bodies and are ultimately encouraged to examine their own economy of attention, which is increasingly characterised by scrolling through a flood of images from the internet.
Deutsch
Dietrich Walther und Jürgen Baumann präsentieren eine Ausstellung in der die einzelnen Arbeiten einen intensiven konfrontativen Dialog führen. In räumlicher Trennung und in unmittelbarer Nähe zueinander. Dadurch wird das Trennende und Verbindende der beiden künstlerischen Positionen sichtbar.
J. Baumann arbeitet in extremer Nähe zum realen Objekt und definiert somit einen sehr kleinen Bildausschnitt, D. Walther bezieht seine Bildquellen als Found Footage aus den Tiefen des World Wide Web, beschränkt die Reduktion von Bildinformationen aber auf als Körper erkennbare Inhalte.
Beide lassen wir unsere Objekte eine Transformation durchleben, die in der Montage als Tableau oder auch als mehrteiliges Bild Neues entstehen lässt, das mit der ursprünglichen Bildquelle nicht mehr viel zu tun hat.
Beide arbeiten wir mit dem menschlichen Körper, der, so wie wir ihn zeigen, durchaus Verunsicherung und Unbehagen erzeugen kann.
Die Rezipient*innen dieser Arbeiten müssen sich einlassen auf ein Wechselspiel zwischen Betrachter und Betrachtetem, Nähe und Distanz. Sie erleben die De- als auch Rekonstruktion menschlicher Körper und werden letztendlich angeregt, ihre eigene Aufmerksamkeits-ökonomie zu überprüfen, die zunehmend vom durchscrollen einer großen Bilderflut aus dem Netz geprägt ist.
Galerie/Projektraum TOOLBOX
Koloniestraße 120
13359 Berlin-Wedding
U-Bahn Osloer Straße
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