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Malerei Andreas Wolf

Ungegenständliche Malerei | 24.4.—21.5.2015

Andreas Wolf

Non representational paintings

Eröffnung: Fr. 24. 4. 2015 um 19 Uhr

Einführung: Mika Karhu, Finnland (in Englisch)

Videos: Annette Zobel, Mannheim

Web: www.andreaswolf.net

Öffnungszeiten: Sa. 25. 4. und So. 26. 4. von 14.30 – 17:30 Uhr und Do. – Sa. 16:30 –19:30 Uhr

painting Andreas Wolf painting Andreas Wolf

Artist´s Statement

In meinen ungegenständlichen Bildern beschäftige ich mich mit der Entwicklung komplexer Bild-Strukturen. Meine Bilder entwickeln sich aus sich selbst. Es gibt keine Idee, kein Konzept, keine Strategie, keine Titel. Ich setze eine erste Fläche, einen ersten Punkt, eine Linie auf den Bildgrund und von da an reagiere ich auf das, was ich sehe. Beim Malen versuche ich den Punkt zu finden, bei dem Offenheit und Prägnanz des Gesamteindrucks für mich überzeugend wirken. Alle Elemente sollen möglichst mit allen anderen Elementen des Bildes interagieren, visuelle Schwerpunkte versuche ich zu setzen – und gleichzeitig in der Schwebe zu halten. Das Bild ist dann fertig, wenn es sich einer unmittelbaren Erfassung entzieht, sich aber nach kurzer Zeit doch ein oder mehrere schlüssige Wege durch das Bild aufzeigen. Interessant dabei ist für mich zu sehen, wie ich auf diese komplexe visuellen Strukturen reagiere. Irgendwie intuitiv körperlich und sehr konkret zu beobachten, wie Bilder manchmal funktionieren und manchmal nicht. Das fertige Bild ist die Chronik seines Entstehungsprozesses – ein Prozess, der beim nächsten Bild, mit den hinzugekommenen Erfahrungen, fortgeführt wird. Die Formen innerhalb des Bildes sind nicht abbildhafter, sondern prozesshafter Natur.

Die Frage, wie wir uns als Menschen in komplexen Bildern orientieren, sowie das Prozesshafte von jeglichem Bildbewusstsein ist Thema dieser Malerei.


Artist’s Statement

The object of my non-representational work is developing complexly structured pictorial spaces. Every painting starts from a blank canvas; there is no preconceived idea, concept or strategy and there are no titles for the finished paintings. The starting point is the first colour patch, point or line, to which I then react with corresponding or contrasting patches, lines or points.

In painting I try to find that moment, in which openness and the definitive are balanced. Each and every single element of the picture should interact with all of the others. I try to set focal points or emphases, but these should never overpower the equilibrium of ambiguity. The painting is finished, if and when it resists an immediate comprehension, but offers at least one or a few different ways of perception or interpretation. For me it is interesting to note how I myself react to the picture’s visual structures; somehow on a physical level, like intuition, and it’s interesting to notice how paintings sometimes ‘work’ and sometimes don’t.

The finished picture is a kind of chronicle of its own creation – an ongoing process which continues in the next painting, with the experience gained during development of the previous one. The pictorial elements do not depict anything specific but instead represent the concept of process. The overreaching idea of my paintings is the question: how human beings perceive abstract images and how orientation in complex pictorial structures functions.

 

Foto Toolboxfenster

Nach dem Gedächtnis | 2.4.–20.4.2015

Videoscreening


 

Als Menschen brauchen wir Erfahrungen, und wir sind davon abhängig, dass wir Erinnerungen bilden können. Wenn das Gedächtnis versagt, gehen die Erinnerungen verloren.

As human beings, we depend on our experiences and the formation of memories. If remembrance is lost, the memories will be lost.

Artists:

Curator: Mika Karhu

Exhibition Karhu Sääski

Mika Karhu und Juha Sääski 2.8.–30.8.2014

Juha Sääski: Das Leben hinter dem Bildschirm

Juha Sääski stellt in seinen Werken unsere Beziehung zu den Medien, unsere Medienabhängigkeit und die Unordnung, die dadurch produziert wird, dar. Nach Sääski wirken die Medien verfremdend auf uns Konsumenten ein und schwächen unser Realitätsverständnis deutlich ab. Dies führt dazu, das politische und wirtschaftliche Macht mißbraucht werden kann und wird und unser demokratisches System in einer Krise steckt.

Juha Sääski greift in seinen Werken oft auf surrealistische und absurde Metapher zurück, die jedoch nicht weit entfernt sind von dem Realitätsbild, das die Leitmedien uns vermitteln. Sääski verbindet in seinen Gemälden naive, klischeehafte, optimistische und humorvolle Elemente mit ernsten und traurigen Themen.

Durch die künstliche Einheit dieser tragikomischen und gegensätzlichen Elemente zeigt Sääski, wie paradox das Leben des Menschen ist. Darüber hinaus organisiert Sääski vertraute (Medien) Inhalte auf eine neue Weise, die den Zuschauer überrascht und herausfordert.

Wie verstehen wir gewöhnlich die Botschaften der Medien? Eine Antwort darauf findet sich in einem Lied von John Fogerty: ”I know it´s true, oh so true, ´cause I saw it on TV.”

Juha Sääski ist ein finnischer Künstler, der in Deutschland in Berlin, Ulm und Nürnberg Einzelausstellungen gehabt hat und darüber hinaus an Gruppenausstellungen in Berlin, Koblenz, Hamburg und München teilgenommen hat . Dies ist Sääskis zweite Einzelausstellung in Berlin.

Weitere Informationen: Home page Juha Sääski


Mika Karhu

In meiner Ausstellung setze ich mich mit der Beziehung des Menschen zu Emotionen auseinander. Unsere Wahrnehmung und die Interpretation unserer Wahrnehmung gründet auf Emotionen. Wir verstehen unsere Umwelt über die Emotionen, die wir haben, und somit lenken Emotionen sowohl unser Verständnis als auch unser Verhalten.

Zum Leben des Menschen gehört ein breites Spektrum unterschiedlicher Erfahrungen und Emotionen. Emotionen vermitteln unterschiedliche Bedeutungen. Ohne Emotionen wäre das soziale Leben des Menschen leer und bedeutungslos. Um die Emotionen des Menschen richtig zu verstehen, muß man sich ganzheitlich mit ihnen auseinander setzen und Situationalität, Körperlichkeit und das Bewußtsein emotionaler Momente prüfen. Emotionen sind ein wichtiger Teil der Erfahrungswelt des Menschen.

Emotionen können sichtbar oder unsichtbar sein, laut oder leise, einheitlich oder uneinheitlich. Emotionen geben unserem Leben Bedeutung. Die Sachen, die wir durch Emotionen erfahren, sind für uns bedeutungsvoll und prägen sich in unserem Gedächtnis ein. In unseren Emotionen zeigen sich unsere Persönlichkeit, unser Wissen, unsere Ziele, unsere Werte und unser Weltbild.

Meine Ausstellung setzt sich mit Unsicherheit, Bedrohung und der Abwehr von Bedrohung auseinander. Unsicherheit ist immer eine Bedrohung für den Menschen. Falls das Zukunftsbild unserer Gesellschaft voll von Unsicherheitsfaktoren und Angst ist, die zwar in ihrem Ausmaß nicht der Realität entsprechen, aber auf emotionaler Ebene so erlebt werden, wird aus Unsicherheit und Angst eine kollektive Erfahrung. Diese beeinflußt alles und prägt alle soziale Handlungen.

Sound Scapes Series

„Sound Scapes“ concerts in Toolbox

2013

  • Tool box first opening:Kalle Kalima-Harri Sjöström –duo.
  • sound scapes nr 1: Harri Sjöström –Soprano saxophone –solo, (Kenneth Weckmann opening)
  • sound scapes nr 2: Matthias Bauer-double bass (Germany), Tony Buck-drums (Australia), Harri Sjöström- soprano saxophone (Finn, Berlin)
  • sound scapes nr 3: Alison Blunt-violine (England), Gianni Mimmo-sopranos sxophone (Italy), Ignaz Schick-electronics/ turntables, Germany, Harri Sjöström-sopranos &sopranino saxophones.

2014

  • sound scapes nr 4: Teppo Hauta-aho-double bass (Finn), Veli Kujala-accordion (Finn), Steve Heather- drums/ percussion, Australia, Markus Pesonen-gitar/ electronics.(Finn), Harri Sjöström-soprano&sopranino saxophone.
  • sound scapes nr 5: Axel Dörner-trumpet (Germany), Tobias Delius-tenor saxophone &clarinet ( holland), Frank Gratkowski-bass clarinet, alto saxophone ( germany), Harri Sjöström-soprano & sopranino saxophone.
  • sound scapes nr. 6: Matthias Bauer-double bass (Germany), Antonio Borgini-double bass ( Italy), Tony Buck-drums ( Australia), Gianni Mimmo-soprano saxophone ( Italy), Harri Sjöström- soprano&sopranino saxophone
  • sound scapes nr.7: Joel Grip-double bass (Sweden), Floros Floridis-bass clarinett, clarinet ( Greece), Veli Kujala-accordion( Finn), Tristan Hoinsinger- cello (USA), Willi Kellers-drums (Germany), Harri Sjöström-soprano& sopranino saxophone.

Maija Helasvuo/Niina Räty 7.–27.6.2014

Welcome to the exhibition opening of Maija Helasvuo and Niina Räty
on Friday 6th of June 2014 at 18.00 o’clock at Galerie Toolbox.​​​​


 

Maija HelasvuoMaija Helasvuo, sculptor

At the centre of Maija Helasvuo’s art, are the different levels of human feeling. Her sculptures picture peoples basic emotional dynamic; loss, vulnerability, closeness and our dependence on social interaction. Each person is a part of the complete community of humanity. Through communal experience and all the social forms within it, the process of an event is formed, the connection and interaction of which makes up the whole content of human society.

That which acts on the powerful emotions inside society as a directing force is in one way or another a common factor and causes a process of emotional adaptation. Things that happen in our environment affect us. Helasvuo’s sculptures picture this invisible influence, which is at once adaptable and concrete.

Dr. Mika Karhu


 Niina Räty


Niina Räty, painter

I mostly paint large multi-part series of works.

I create my own photo album via painting, depicting close people and places as seen through my own experiences. I seek the things that life and existence attach to. I choose a situation or a space that is private and universal like a family gathering, holiday in a summer cottage or a plate on a kitchen table. In my paintings, just like in front of a camera there is a composition; a wedding couple just like other wedding couples around the world, a tourist in front of a local sight forms a picture – a composition that we all are familiar with from our own holiday photos.

We try to capture important moments in our own album and as we take the pictures they represent the form of the event. Compositions using this formula illustrate our own life story. Perhaps through this mechanics of social and spatial being we have a fleeting chance of understanding other people.

Surely painting, restructuring the world on a canvas into a more comprehensible shape is always also a form of self-therapy, organising and tidying up one’s own place, choosing a perspective which helps to tolerate life’s chaos. This aspect of the creative process is, besides sharing and reaching out for another person, central to my artistic work.

Niina Räty

Flyer Ausstellung

Und sie bewegen sich doch | 29.3.–26.4.2014

Bewegliche Sculpturen von Petri Eskelinen, Jukka Lehtinen und Pavel Ekrias

The exhibition presents three artists whose works are linked together through the use of mechanical physical movement. The title of the exhibition – Sie bewegen sich doch – refers to the utterance ”Eppur si muove” by Galileo which translates as ”Und sie bewegt sich doch” in German. The name ”Sie bewegen sich doch” can also be perceived pointing to the feeling of relief the artist experiences when he after a lengthy process is able to finally see his work functioning.

The pieces of all three artists of the show also contain humor and twinkle brought about by movement. The pieces interact with the audience. The works by Eskelinen demand the viewer to participate physically and to challenge one’s senses in interaction with the piece. The work by Ekrias emotionally captivates the viewer – the repetitious monotonous spanking is downright enchanting to follow. The piece by Lehtinen on the other hand concretely captivates the viewer for a little while inside the curtain.


In der Ausstellung präsentieren drei Künstler ihre Werke, die alle ein gemeinsames Merkmal tragen: sie sind mechanisch, beweglich. Der Titel der Ausstellung „Sie bewegen sich doch” bezieht sich auf den Spruch von Galileo „Eppur si muove” (Und sie bewegt sich doch). Darüber hinaus könnte der Satz „Sie bewegen sich doch” als ein Hinweis auf die Erleichterung des Künstlers gesehen werden, wenn er endlich nach einem langen Arbeitsprozess sein Kunstwerk funktionieren sieht.


Näyttelyssä on kolme taiteilijaa, ja teoksia yhdistää mekaaninen fyysinen liike. Näyttelyn nimi Sie bewegen sich doch viittaa Galileon lausahdukseen Eppur si muove , joka saksan kielellä tunnetaan muodossa Und sie bewegt sich doch. Nimen Sie bewegen sich doch voi nähdä viittaavan myös taiteilijan helpotukseen, kun hän pitkän työprosessin päätteeksi näkee teoksensa vihdoin toimivan.