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Exhibition Karhu Sääski

Mika Karhu und Juha Sääski 2.8.–30.8.2014

Juha Sääski: Das Leben hinter dem Bildschirm

Juha Sääski stellt in seinen Werken unsere Beziehung zu den Medien, unsere Medienabhängigkeit und die Unordnung, die dadurch produziert wird, dar. Nach Sääski wirken die Medien verfremdend auf uns Konsumenten ein und schwächen unser Realitätsverständnis deutlich ab. Dies führt dazu, das politische und wirtschaftliche Macht mißbraucht werden kann und wird und unser demokratisches System in einer Krise steckt.

Juha Sääski greift in seinen Werken oft auf surrealistische und absurde Metapher zurück, die jedoch nicht weit entfernt sind von dem Realitätsbild, das die Leitmedien uns vermitteln. Sääski verbindet in seinen Gemälden naive, klischeehafte, optimistische und humorvolle Elemente mit ernsten und traurigen Themen.

Durch die künstliche Einheit dieser tragikomischen und gegensätzlichen Elemente zeigt Sääski, wie paradox das Leben des Menschen ist. Darüber hinaus organisiert Sääski vertraute (Medien) Inhalte auf eine neue Weise, die den Zuschauer überrascht und herausfordert.

Wie verstehen wir gewöhnlich die Botschaften der Medien? Eine Antwort darauf findet sich in einem Lied von John Fogerty: ”I know it´s true, oh so true, ´cause I saw it on TV.”

Juha Sääski ist ein finnischer Künstler, der in Deutschland in Berlin, Ulm und Nürnberg Einzelausstellungen gehabt hat und darüber hinaus an Gruppenausstellungen in Berlin, Koblenz, Hamburg und München teilgenommen hat . Dies ist Sääskis zweite Einzelausstellung in Berlin.

Weitere Informationen: Home page Juha Sääski


Mika Karhu

In meiner Ausstellung setze ich mich mit der Beziehung des Menschen zu Emotionen auseinander. Unsere Wahrnehmung und die Interpretation unserer Wahrnehmung gründet auf Emotionen. Wir verstehen unsere Umwelt über die Emotionen, die wir haben, und somit lenken Emotionen sowohl unser Verständnis als auch unser Verhalten.

Zum Leben des Menschen gehört ein breites Spektrum unterschiedlicher Erfahrungen und Emotionen. Emotionen vermitteln unterschiedliche Bedeutungen. Ohne Emotionen wäre das soziale Leben des Menschen leer und bedeutungslos. Um die Emotionen des Menschen richtig zu verstehen, muß man sich ganzheitlich mit ihnen auseinander setzen und Situationalität, Körperlichkeit und das Bewußtsein emotionaler Momente prüfen. Emotionen sind ein wichtiger Teil der Erfahrungswelt des Menschen.

Emotionen können sichtbar oder unsichtbar sein, laut oder leise, einheitlich oder uneinheitlich. Emotionen geben unserem Leben Bedeutung. Die Sachen, die wir durch Emotionen erfahren, sind für uns bedeutungsvoll und prägen sich in unserem Gedächtnis ein. In unseren Emotionen zeigen sich unsere Persönlichkeit, unser Wissen, unsere Ziele, unsere Werte und unser Weltbild.

Meine Ausstellung setzt sich mit Unsicherheit, Bedrohung und der Abwehr von Bedrohung auseinander. Unsicherheit ist immer eine Bedrohung für den Menschen. Falls das Zukunftsbild unserer Gesellschaft voll von Unsicherheitsfaktoren und Angst ist, die zwar in ihrem Ausmaß nicht der Realität entsprechen, aber auf emotionaler Ebene so erlebt werden, wird aus Unsicherheit und Angst eine kollektive Erfahrung. Diese beeinflußt alles und prägt alle soziale Handlungen.

Sound Scapes Series

„Sound Scapes“ concerts in Toolbox

2013

  • Tool box first opening:Kalle Kalima-Harri Sjöström –duo.
  • sound scapes nr 1: Harri Sjöström –Soprano saxophone –solo, (Kenneth Weckmann opening)
  • sound scapes nr 2: Matthias Bauer-double bass (Germany), Tony Buck-drums (Australia), Harri Sjöström- soprano saxophone (Finn, Berlin)
  • sound scapes nr 3: Alison Blunt-violine (England), Gianni Mimmo-sopranos sxophone (Italy), Ignaz Schick-electronics/ turntables, Germany, Harri Sjöström-sopranos &sopranino saxophones.

2014

  • sound scapes nr 4: Teppo Hauta-aho-double bass (Finn), Veli Kujala-accordion (Finn), Steve Heather- drums/ percussion, Australia, Markus Pesonen-gitar/ electronics.(Finn), Harri Sjöström-soprano&sopranino saxophone.
  • sound scapes nr 5: Axel Dörner-trumpet (Germany), Tobias Delius-tenor saxophone &clarinet ( holland), Frank Gratkowski-bass clarinet, alto saxophone ( germany), Harri Sjöström-soprano & sopranino saxophone.
  • sound scapes nr. 6: Matthias Bauer-double bass (Germany), Antonio Borgini-double bass ( Italy), Tony Buck-drums ( Australia), Gianni Mimmo-soprano saxophone ( Italy), Harri Sjöström- soprano&sopranino saxophone
  • sound scapes nr.7: Joel Grip-double bass (Sweden), Floros Floridis-bass clarinett, clarinet ( Greece), Veli Kujala-accordion( Finn), Tristan Hoinsinger- cello (USA), Willi Kellers-drums (Germany), Harri Sjöström-soprano& sopranino saxophone.

Maija Helasvuo/Niina Räty 7.–27.6.2014

Welcome to the exhibition opening of Maija Helasvuo and Niina Räty
on Friday 6th of June 2014 at 18.00 o’clock at Galerie Toolbox.​​​​


 

Maija HelasvuoMaija Helasvuo, sculptor

At the centre of Maija Helasvuo’s art, are the different levels of human feeling. Her sculptures picture peoples basic emotional dynamic; loss, vulnerability, closeness and our dependence on social interaction. Each person is a part of the complete community of humanity. Through communal experience and all the social forms within it, the process of an event is formed, the connection and interaction of which makes up the whole content of human society.

That which acts on the powerful emotions inside society as a directing force is in one way or another a common factor and causes a process of emotional adaptation. Things that happen in our environment affect us. Helasvuo’s sculptures picture this invisible influence, which is at once adaptable and concrete.

Dr. Mika Karhu


 Niina Räty


Niina Räty, painter

I mostly paint large multi-part series of works.

I create my own photo album via painting, depicting close people and places as seen through my own experiences. I seek the things that life and existence attach to. I choose a situation or a space that is private and universal like a family gathering, holiday in a summer cottage or a plate on a kitchen table. In my paintings, just like in front of a camera there is a composition; a wedding couple just like other wedding couples around the world, a tourist in front of a local sight forms a picture – a composition that we all are familiar with from our own holiday photos.

We try to capture important moments in our own album and as we take the pictures they represent the form of the event. Compositions using this formula illustrate our own life story. Perhaps through this mechanics of social and spatial being we have a fleeting chance of understanding other people.

Surely painting, restructuring the world on a canvas into a more comprehensible shape is always also a form of self-therapy, organising and tidying up one’s own place, choosing a perspective which helps to tolerate life’s chaos. This aspect of the creative process is, besides sharing and reaching out for another person, central to my artistic work.

Niina Räty

Flyer Ausstellung

Und sie bewegen sich doch | 29.3.–26.4.2014

Bewegliche Sculpturen von Petri Eskelinen, Jukka Lehtinen und Pavel Ekrias

The exhibition presents three artists whose works are linked together through the use of mechanical physical movement. The title of the exhibition – Sie bewegen sich doch – refers to the utterance ”Eppur si muove” by Galileo which translates as ”Und sie bewegt sich doch” in German. The name ”Sie bewegen sich doch” can also be perceived pointing to the feeling of relief the artist experiences when he after a lengthy process is able to finally see his work functioning.

The pieces of all three artists of the show also contain humor and twinkle brought about by movement. The pieces interact with the audience. The works by Eskelinen demand the viewer to participate physically and to challenge one’s senses in interaction with the piece. The work by Ekrias emotionally captivates the viewer – the repetitious monotonous spanking is downright enchanting to follow. The piece by Lehtinen on the other hand concretely captivates the viewer for a little while inside the curtain.


In der Ausstellung präsentieren drei Künstler ihre Werke, die alle ein gemeinsames Merkmal tragen: sie sind mechanisch, beweglich. Der Titel der Ausstellung „Sie bewegen sich doch” bezieht sich auf den Spruch von Galileo „Eppur si muove” (Und sie bewegt sich doch). Darüber hinaus könnte der Satz „Sie bewegen sich doch” als ein Hinweis auf die Erleichterung des Künstlers gesehen werden, wenn er endlich nach einem langen Arbeitsprozess sein Kunstwerk funktionieren sieht.


Näyttelyssä on kolme taiteilijaa, ja teoksia yhdistää mekaaninen fyysinen liike. Näyttelyn nimi Sie bewegen sich doch viittaa Galileon lausahdukseen Eppur si muove , joka saksan kielellä tunnetaan muodossa Und sie bewegt sich doch. Nimen Sie bewegen sich doch voi nähdä viittaavan myös taiteilijan helpotukseen, kun hän pitkän työprosessin päätteeksi näkee teoksensa vihdoin toimivan.

 

Exhibition invitation

Anna Tahkola & Magdalena Åberg:
Somnia Corporis | 30.11.–21.12.2013

 Drawings and paintings

Opening 29.11.2013 at 18 o’clock

Somnia Corporis – körperliche Träume geben den menschlichen Naturkräften, Bedürfnissen und Ängsten ihre Form.

Träume sind nicht nur Träume, sondern auch Phantasien, Vorstellungen, Erwartungen und Ansichten über die Welt. Dies sind physische Gefühle, denn Träumen ist eine physische Eigenschaft. Wie der französische Philosoph Jean-Luc Nancy schreibt:

“Wenn der Körper im Denken begriffen ist, dann zwingt der Körper das Denken dahin, immer weiter, immer zu lang – zu weit, als dass das Denken bloßes Denken bliebe, aber nie so weit, dass es sich materialisieren würde. Deshalb wäre es sinnlos vom Körper und vom Denken als voneinander getrennten Dingen zu reden, als könnten sie je getrennt werden: Sie sind einander die Berührung, in der der eine sich in dem anderen bricht und umgekehrt. Diese Berührung ist die Grenze, der Zwischenraum des Seins. Dennoch hat er einen Namen: Glück, und Leid und Schmerz.”

Die Werke der Ausstellung erzählen von der Möglichkeit und Unmöglichkeit des Seins. Der Genuss im Werk erstarrt unlösbar im unbewegten Bild, in der Haltung des Menschen, des Tieres in seiner natürlichen oder ausgestopften Form, im Ausdruck der Lust oder der Angst.

Der Mensch des Westens lebt als organische Gestalt in einer Welt aufgebauter Strukturen, die sich verändert, reagiert, (er)lebt, kämpft und vermodert. Unter allen polierten und glatten Oberflächen der Gesellschaft schwelt die Sehnsucht nach der Natur außerhalb der Zivilisation. Einer Natur, die in uns allen noch weiterlebt.

Magdalena Åberg (geb.1972) und Anna Tahkola (geb. 1983) sind bildende Künstlerinnen aus Helsinki. In den Gemälden Åbergs kommt das Verhältnis zwischen Mensch und Umgebung in blitzähnlichen Bildern zum Ausdruck. In Tahkolas Bleistiftwerken stellt die Form der Natur und die Stellung des Menschen in Bezug auf die Welt den Ausgangspunkt dar. Unter Zuhilfenahme von Formen beschäftigen sich die Werke beider Künstlerinnen mit Widersprüchen. Aus diesen Widersprüchen entsteht eine Energie, die sich von Innen heraus öffnet, um zu barer Form zu gelangen.


Somnia corporis – Ruumiilliset unelmat antavat muodon ihmisen luonnonvoimille, tarpeille ja peloille.

Unelmat eivät ole vain unia, vaan myös mielikuvia, odotuksia ja käsityksiä maailmasta. Ne ovat fyysisiä tunteita, sillä unelmoiminen on ruumiin ominaisuus. Kuten ranskalainen filosofi Jean-Luc Nancy kirjoittaa:

“Ruumiin ajattelussa ruumis pakottaa ajattelun yhä pidemmälle, aina liian kauan – liian pitkälle, että ajattelu pysyisi ajatteluna, muttei koskaan niin pitkälle, että siitä tulisi ruumis. Sen takia ei ole mieltä puhua erikseen ruumiista ja ajattelusta, ikään kuin ne voisivat olla jotenkin erillään: ne eivät ole kuin toinen toisensa kosketus, jossa yksi murtaa toisen ja murtuu toiseksi. Tämä kosketus on raja, olemassa olon välitila. Silti sillä on nimi: ‘ilo’ ja ‘tuska’ tai ‘kipu’.”

Näyttelyn teokset kertovat olemassaolon mahdollisuuksista ja mahdottomuudesta. Teoksissa nautinto jähmettyy ratkaisemattomaksi liikkumattomassa kuvassa, ihmisen, luonnonmuodon tai täytetyn eläimen asennossa, halun ja pelon ilmeissä.

Länsimainen ihminen elää rakennetun järjestyksen maailmassa orgaanisena muotona, joka muuttuu, reagoi, nauttii, kamppailee ja maatuu. Yhteiskunnan kaikkien kiillotettujen, sileiden pintojen alla piilee kaipuu sivilisaation ulkopuolella olevaan luontoon. Luontoon, joka meissä kaikissa on vielä jäljellä.

Magdalena Åberg (s.1972) ja Anna Tahkola (s. 1983) ovat helsinkiläisiä kuvataiteilijoita. Åbergin maalauksissa ihmisen ja ympäristön suhde valottuu välähdyksenomaisina kuvina. Tahkolan lyijykynäteoksissa lähtökohtana on luonnon muoto tai ihmisen asento suhteessa maailmaan. Molempien taiteilijoiden teokset tutkivat muotojen kautta sitä, mikä on ristiriitaista. Ristiriidasta syntyy energiaa, joka aukeaa sisältäpäin saavuttaakseen paljaimman muotonsa.