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Galerie Toolbox Berlin

Meeting Point | 24.11.–16.12.2017

Maija Helasvuo, Markku Hirvelä, Johanna Ilvessalo, Pekka Kauhanen, Irma Laukkanen, Olli Mantere, Kajsa Mattas, Susanne Ring, Anneli Sipiläinen, Heimo Suntio, Nora Tapper, Veronika Witte

Sculpture Exhibition

Welcome: Vernissage / Opening: Friday / Freitag 24.11.2017, 7pm |
Öffnungszeiten Kolonie-Weekend / Friday 7–10pm, Sunday 2-6pm |
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 24.11.–16.12.2017 |
Öffnungszeiten/ Opening hours: Wed-Sa 3-7pm |

An Feiertagen ist die Toolbox geschlossen |
On Bank holidays Toolbox is closed


German Text
Finnish Text

Meeting Point

Meeting point is a collective miniature sculpture exhibition by nine Finnish, one Finnish, in Sweden working, as well as two German sculptors. The purpose of the exhibition is to function as a Meeting Point for sculptors, sculptures and audience.

I did not exactly curate the exhibition. My concept in the Projekt Raum Toolbox is to create an abundant and rich miniature sculpture hassle – a show room, in which the differences and similarities of the works can freely appear and shift to the viewer’s memory as a visual mental image. What I hope for, is that the viewer gets emotionally and intellectually touched, while being surrounded by the sculptures.

Since early cult objects, especially sculptures have functioned as a concrete, tangible possibility for humankind to process emotions and thoughts, which are of abstract nature. In this possibility lies the unique power of sculptures – regardless of method, size or material.

Maija Helasvuo
Sculptor, MFA


Meeting Point

Meeting point ist eine gemeinschaftliche Ausstellung aus Miniaturskulpturen von neun finnischen, einer finnischen, in Schweden ihr Lebenswerk schaffenden, sowie zwei deutschen BildhauerInnen. Der Zweck des Meeting point ist es, als Treffpunkt für BildhauerInnen, Skulpturen und Publikum zu dienen.

Im Grunde habe ich die Ausstellung nicht kuratiert. Mein Konzept ist es, im Projekt Raum Toolbox ein üppiges und reiches Tohuwabohu aus Miniaturskulpturen zu kreieren – einen Showroom, in dem sich die Differenzen und Gemeinsamkeiten der Werke frei zeigen und sich als visuelle Vorstellungen in das Gedächtnis der ZuschauerInnen übertragen können. Ich hoffe, dass die von Skulpturen umgebenen ZuschauerInnen emotional und intellektuell berührt werden.

Schon seit frühen Kultobjekten hat insbesondere die Skulptur als konkrete, greifbare Möglichkeit gewirkt, Emotionen und Gedanken zu verarbeiten, welche vom Charakter her abstrakt sind. In dieser Möglichkeit verbirgt sich die einzigartige Kraft der Skulpturen – unabhängig von Methode, Größe oder Material.

Maija Helasvuo
Bildhauerin, M.F.A.


Meeting Point

Meeting point on yhdeksän suomalaisen, yhden suomalaistaustaisen Ruotsissa elämäntyönsä tehneen sekä kahden saksalaisen kuvanveistäjän yhteinen pienoisveistos-näyttely.
Meeting point:n tarkoituksena on toimia veistäjien, veistosten ja yleisön kohtaamispaikkana.

En ole varsinaisesti kuratoinut näyttelyä. Konseptinani on luoda Projekt Raum Toolboxiin runsas ja rikas pienoisveistos hässäkkä – show room, jossa teosten erot ja yhtäläisyydet voivat vapaasti tulla esiin ja siirtyä visuaaliseksi mielikuvaksi katsojan muistiin. Toivon katsojan tulevan emotionaalisesti ja älyllisesti kosketetuksi veistosten ympäröimänä.

Varhaisista kulttiesineistä alkaen on erityisesti veistos toiminut konkreettisena, käsinkosketeltavana mahdollisuutena ihmiskunnalle käsitellä emootioita ja ajatuksia, jotka ovat luonteeltaan abstrakteja. Tässä mahdollisuudessa piilee veistosten ainutkertainen voima – tekotavasta, koosta tai materiaalista riippumatta.

Maija Helasvuo
Kuvanveistäjä, KuM

Eugen Borkovsky exhibition

TOČKA PUNTO PUNKT | 19.–28.5.2017

Ein kuratiertes, kollektives, thematisches Kunstprojekt mit Positionen von 38 Künstlerinnen und Künstlern aus Kroatien, ausgestellt in drei Berliner Projekträumen der Kolonie Wedding.

Beteiligte Projekträume: Prima Center Berlin, InteriorDAsein und Toolbox.

Kurator / autor projekta / autore del progetto: Eugen Borkovsky

Welcome: Vernissage / Opening: Freitag / Friday 19.05.2017,  7pm
Öffnungszeiten Kolonie-Weekend / Friday 26.5. 7-10 pm, Saturday 27.5. 2-6pm,  Sunday 28.5. 20172-6pm
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 19.–29.05.2017
Öffnungszeiten: Di–Friday 16–19 Uhr
Opening hours: Di–Fr 4-7pm

An Feiertagen ist die Toolbox geschlossen
On Bank holidays Toolbox is closed


Point, Dot, Punto, Punkt, Tocka …

Dieses Projekt problematisiert, erläutert und illustriert ein künstlerisches Element, und das ist der Punkt; die Ausstellung ist Teil einer Reihe, die verschiedene künstlerische Elemente thematisiert. Die Künstler der Ausstellung präsentieren Werke, die sich mit dem Phänomen Punkt auseinandersetzen. Einige der Künstler stellen Fragen zur Bedeutung des Punktes, andere interpretieren ihn durch technische Variationen.

Das Kriterium für die Auswahl der gezeigten Werke war, dass möglichst mehrere Bedeutungsebenen zum Thema in den Werken wiederzufinden sein sollten. In mehreren sind zwei Diskurse sichtbar.

  • Verwendung des Punktes in der Kunst und seine Bedeutung sowie Präsentation individueller und kollektiver Bedeutungen des Punkts,
  • Erforschung der sozial-politischen Bedeutung des Punktes.

Die Ausstellung zeigt ein Spektrum engagierter Arbeiten mit imaginativem Ansatz.

Die meisten der ausgewählten Werke enthalten aktivistische, teilweise anarchistisch gefärbte Haltungen, deren Spannbreite von Intimität bis zu expliziten Botschaften reicht.

Die ausgewählten Werke gehören verschiedenen Stilen und Gattungen an. Sie eröffnen freie Möglichkeitsräume durch das Modellieren von Formen, Nutzung verschiedener Materialien und Medien sowie neuer Technologien.

Für Kunst ist gewiss wichtig, dass die Künstlerinnen und Künstler als Individuen ihre eigenen Emotionen in ihre Werke einfließen lassen. Sie sind keine Politiker, sondern Schauspieler, die direkt oder indirekt reagieren und möglicherweise vor Gefahren der sozialen Realität ihrer Zeit warnen, Zweifel an ihr äußern oder Kritik üben.

Wir haben heute den Glauben an Ideen verloren. Die in der Ausstellung gezeigten künstlerischen Positionen zeichnen sich allesamt durch eine deutliche Skepsis gegenüber der Gegenwart aus. Die Werke beschäftigen sich mit anthropologischen, politischen und sozialen Themen. Im Gegensatz zu Werbung ist Kunst niemals monofokal, sie verfolgt keine einzige Funktion, das heißt, sie ist vieldeutig.

Kritik an der postindustriellen Gesellschaft ist heute ubiquitär. Auch ein zunehmendes Bewusstsein der Grenzen von Geschichtsschreibung überhaupt ist zu vermerken, das heißt, wir glauben nicht mehr einfach, was in den Geschichtsbüchern und vergleichbaren Publikationen steht. So gewinnt der Zweifel an der Unfehlbarkeit westlicher Demokratie an Gewicht.

Die angeblich „einzig richtige“ soziale Ordnung zersetzt sich im außer Rand und Band geratenen Turbokapitalismus selbst; Entlassungen werden in fragwürdigen Statistiken kaschiert, die soziale Ungleichheit nimmt stetig zu, das Prekariat wächst. Dabei wird dann immer behauptet, das Problem seien die Einwanderer. Vielleicht spiegelt das sinkende subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung – bezogen auf Kriminalität – die tatsächlich sinkende soziale Sicherheit. Rechtspopulismus grassiert.

Das Individuum steht zerrissen zwischen der medialen Bilderflut vom idealen Leben und seiner eigenen tatsächlichen Handlungsunfähigkeit.

Die Arbeiten der Ausstellung wirken wie eine Art Seismograf der unsicheren Gegenwart. Viele Künstler beginnen zu erkennen, dass sie der westlichen Demokratie völlig egal sind. Das System duldet sie nur. Das Schicksal des Künstlers in der heutigen Zeit wird nicht nur durch seine Lage bestimmt, sondern auch durch die Entscheidung, gesellschaftspolitisch engagiert oder aber passiv zu bleiben. Wir leben in einer Zeit der Widersprüche. Die Propagandamaschinen (etwa der Werbung) versprechen uns eine neue, schönere, bessere und glitzernde Welt. Auf der anderen Seite werden wir ständig zu Einsparungen gezwungen, und sie versuchen uns von der Notwendigkeit von Kriegen zu überzeugen, die im Namen einer künftigen allgemeinen Wohlfahrt geführt werden.

Im Glauben an die letztendliche Überlegenheit der Vernunft über die wilde Geschäftemacherei habe ich Arbeiten gewählt, die den Zustand der Welt nicht als passive Beobachter, sondern als Teilnehmende zeigen. Die Werke erforschen, provozieren und regen Diskussionen an.

Grožnjan ist ein besonderer Ort der Kreativität; die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler stammen aus dem Umfeld dieses Zentrums. Jedes der Werke nimmt mit einem ganz individuellen Ausdruck eine Befragung der Moderne vor, mit einer breiten Spannbreite im Gestus von klarer und starker Botschaft bis zur feinen Andeutung, von der Dokumentation zur Provokation.

Eugen Borkovsky


Beteiligte Künstlerinnen und Künstler

  • Darko Brajković Njapo
  • Vedran Burul
  • Bruna Dobrilović
  • Slađan Dragojević
  • Fernando
  • Lana Flanjak
  • Željka Gradski
  • Evin Hadžialjević
  • Slavica Isovska
  • Pamela Ivanković
  • Marija Jaensch
  • Marino Jugovac
  • Radovan Kunić
  • Andrea Kustić
  • Edvard Kužina Matei
  • Gordana Kužina
  • Miranda Legović
  • Xueh Magrini Troll
  • Milan Marin
  • Slavica Marin
  • Josip Mijić
  • Gail Morris
  • Saša Pančić
  • Danilo Potočnjak
  • Dijana Rajković
  • Relja Rajković
  • Nika Rukavina
  • Andrea Ružić Čović
  • Refik Fiko Saliji
  • Irena Škrinjar
  • Nina Šperanda
  • Luiza Štokovac
  • Noel Šuran
  • Urša Valič
  • Asja Vasiljev
  • Andrej Zbašnik
  • Marko Zelenko
  • Martin Zelenko

Grožnjan: Stadt der Künstler

Grožnjan ist eine Stadt in Istrien, einem Landesteil Kroatiens. Es liegt über dem Mirna-Tal auf einem Hügel, 228 Meter über den Meeresspiegel. Grožnjan war in prähistorischer Zeit schon besiedelt, später eine römische Festung; historische Quellen erwähnen Groznjan erstmals 1102. Die mittelalterliche Stadt ist bis heute erhalten geblieben. Der Ort hat dicke Stadtmauern mit zwei Toren, von denen eines heute noch steht. Von den Stadtmauern aus kann man bis aufs Meer sehen.

Die Amtssprachen in Grožnjan sind Kroatisch und Italienisch, es werden aber auch Slowenisch und andere Weltsprachen gesprochen.

Photo

Silenced Ears
27.5.–18.6.2016

Mika Karhu | Installation
Matti Pusa | Faces, Videoscreen
Students Filmmaking from Aalto University FI |  Videostudio

Toolbox – Finnisch-Deutscher Projektraum, Koloniestraße 120

Vernissage: Freitag 27. Mai um 19 Uhr,  Improvisation von Harri Sjöström (saxophon)
Öffnungszeiten Kolonie-Wochenende: So. 29. Mai von 14–18 Uhr
Ausstellungsdauer: 27. Mai bis 18. Juni 2016 | Öffnungszeiten Di–Sa 14–18 Uhr

An Feiertagen ist die Toolbox geschlossen | On Bank holidays Toolbox is closed


Sun perishes under our feet.
Water presses against our coating,
inscribing autochthonous inner etchings.

Flowing rays eradicate our eyes.
We are suspended in our skins
as ahistorical nocturnal animals.

We lie to the liars.

Blinded perpetual emotion swallowers. Growing anger in the flesh obtainable everywhere.

Europe in a vacuum.
Calculated existence in empty handed capitalism.

Our sight blocked by shadows of the loved ones.

Into the night.

Infinity of selfishness.
Bricked windows and doors.

Berlin’s loneliness.

Expectations.

Anssi Taulu

Ungenaue Zyklizität |
Inexact Cyclicality |
26.9. – 24.10.2015

Anssi Taulu


Vernissage am 25.9.2015 um 18 Uhr / Opening on 25.9.2015 at 6 pm

Closing Party Performance Fr 23. october 6 pm:
Musiker Kari Mäkiranta und Künstlerin Aya Inamura

Herzlich Willkommen / Welcome

TOOLBOX – Finnish Art Space
Koloniestraße 120 | 13359 Berlin Wedding | U-Bahn Osloer Straße

Öffnungszeiten | Opening-times:

  • Di–Sa/ Tue–Sa: 14–18 Uhr

Welcome!


If everything is related to everything
have our desires materialized
plastic and pollution
is past and future in my blood
If everything is related to everything
is perfection
a misunderstood word
as Inexact Cyclicality


Vita

Geboren 1969 in Palokka, Finnland. Lebt und arbeitet in Hämeenlinna. 1994 Abschluss als Bildhauer an der Kankaanpää Art School.

Beteiligung an einer Vielzahl von experimentellen Kunstprojekten.

Einzelausstellungen (Auswahl): Galerie Sculptor, Helsinki; Galerie KONE, Hämeenlinna. 2008 „Wasp Factories“, ein kollektives Kunstprojekt, site-specific im urbanen Raum, Jyväskylä, Finnland; 2009 Lohja, Finnland; 2011 Edinburgh Kunstfestival; Hämeenlinna, Finnland; 2012 London.

Auszeichnungen: 2007 Good Construction Award; 2008 Voipaala Medaille.

Mitglied der Finnischen Bildhauervereinigung.


Anssi Taulu über seine Arbeit:

Während meiner Beschäftigung mit unser aller Geschichte und mit Phänomenen der Gegenwart entstand die Idee zur Arbeit im Dreidimensionalen. Beim Arbeiten an meinen Skulpturen analysiere und vermesse ich gleichsam meine eigenen Erfahrungen, und die Ergebnisse dieser Vermessung können in den Installationen erlebt werden.

Ich verwende gerne gefundene Materialien wie Karton, Autoreifen, Plastik, Plexiglas und Holz. Wichtige Elemente in meinen Arbeiten sind Licht, Schatten, Geräusche und Akustik.