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Juha Sääski, Toolbox, Berlin 2017

From Streets and Screens
27.10–18.11.2017

Juha Sääski |

Photo Collages and Photographs |

Video: Daniel Kranz, Berlin

Welcome: Vernissage / Opening: Donnerstag / Thursday 26.10.2017, 7pm |
Öffnungszeiten Kolonie-Weekend / Friday 7–10pm, Sunday 2-6pm |
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 27.10.–18.11.2017 |
Öffnungszeiten/ Opening hours: Wed-Sa 3-7pm |

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German Text

From Streets and Screens

The exhibition consists of three different parts whose unifying element is an aesthetic one: photo collages and photographs (motifs from the street) and photo collages (motifs from screens).

Motifs from screens are visualisations of distanced views on our relationship to the media, our addiction to them and the confusion that they create. The majority of all information is received nowadays from screens of all kinds. In my observation the mainstream media blur our sense of reality, which in turn facilitates the misuse of political and economic power.

Motifs from the streets show sad everyday views. The beggars in the photo collages are collective symbols for poverty and ousted people. The ‘suit man’ is used as a symbol for greed and selfishness and as a visualisation of what it would look like if the economical elite would beg more money on the streets, even begging from the beggars. In reality it happens, invisibly. In the photo collages, I take the role of the ‘suit man’, since we all are more or less part of the system of inequality, I myself am no exception – it is difficult to break loose from consumer society and the global social impacts that it causes.

Along with social problems and bleak human fates I see in the streets and urban surroundings asthetically, visually interesting details which are represented by the photographs in this exhibition.
My aim in juxtaposing tragical and comical elements is to express the universal paradox of human existence.

Juha Sääski 4 October 2017

Juha Sääski is a Finnish visual artist who has had six solo exhibitions in Germany: in Berlin, Nuremberg and Ulm. This exhibition is his fourth solo show in Berlin. Sääski has participated in nine group exhibitions in Germany, in Berlin, Munich, Viernheim, Mannheim and Ludwig Museum Koblenz. From 28 October to 25 November 2017 Sääski is participating in the exhibition ‘unFin(n)ish/ed-Suomi’ in Galerie Nord/Kunstverein Tiergarten Berlin.
More information: www.juha-saaski.fi


Von Straßen und Bildschirmen

Die Ausstellung besteht aus drei Teilen, deren einigendes Element ein ästhetisches ist: Fotocollagen und Fotografien mit Motiven von der Straße und Fotocollagen mit Motiven von Bildschirmen.

Die Motive von Bildschirmen fungieren in Visualisierungen distanzierter Blicke auf unsere Beziehung zu den Medien, unsere Sucht nach ihnen und auch auf die Verwirrung, die sie stiften. Von Bildschirmen aller Art beziehen wir heutzutage den größten Teil unserer Informationen. Ich glaube, dass die Mainstream-Medien unseren Sinn für die Realität trüben, was wiederum den Missbrauch politischer und wirtschaftlicher Macht ermöglicht.

Die Motive von der Straße zeigen traurige Bilder des Alltag. In den Fotocollagen sind die Bettler ein kollektives Symbol für Armut und an den Rand der Gesellschaft abgedrängte Menschen. Der „Anzugmann“ steht symbolisch für Gier und Egoismus und er zeigt, wie es aussehen würde, wenn die Wirtschaftsbosse auf der Straße um noch mehr Geld betteln und dabei sogar Bettler anbetteln würden. Das passiert ja in Wirklichkeit, wenn auch unsichtbar. In den Fotocollagen schlüpfe ich in die Rolle des „Anzugmannes“, weil wir alle mehr oder weniger Teil des Systems der Ungleichheit sind, ich selbst bin da keine Ausnahme – es ist schwer, aus der Konsumgesellschaft mit ihren globalen sozialen Auswirkungen auszubrechen.

Auf der Straße sehe ich soziale Probleme und düstere menschliche Schicksale und auch ästhetisch, visuell interessante Details, die in den Fotografien in dieser Ausstellung repräsentiert sind. In den Bildern setze ich tragische und komische Elemente nebeneinander, um das allgegenwärtige Paradox menschlicher Existenz auszudrücken.

Juha Sääski 4. Oktober 2017

Juha Sääski ist ein finnischer bildender Künstler, der bisher sechs Einzelausstellungen in Deutschland hatte, in Berlin, Nürnberg und Ulm. Die Ausstellung „Von Straßen und Bildschirmen“ in der TOOLBOX ist die vierte Einzelausstellung in Berlin. Sääski hat an neun Gruppenausstellungen in Deutschland teilgenommen, in Berlin, München, Viernheim, Mannheim und im Ludwig Museum in Koblenz. Parallel zu dieser Ausstellung ist von  28. Oktober bis zum 25. November 2017 sein Werk in der Ausstellung „unFin(n)ish/ed-Suomi“ in der Galerie Nord/Kunstverein Tiergarten, Berlin, zu sehen.

Mehr Information unter www.juha-saaski.fi

 

 

Minna Jatloka

Dreams and Beliefs |
30.9.–21.10.2017

Minna Jatloka

| Paintings |

Welcome: Vernissage / Opening: Freitag / Friday 29.09.2017, 7pm
Öffnungszeiten Kolonie-Weekend / Sunday 2-6pm
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 30.9.-21.10.2017
Öffnungszeiten/ Opening hours: Wed-Sa 3-7pm

Samstag / Saturday 21. 10. 2017: Finissage and Concert, doors 8pm
Sound Scapes 17

Matthias Bauer (Kontrabass), Dag Magnus Narvesen (drums) , Harri Sjöström (Sopran & Sopranino Saxophon)

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Dark Theory | 25.8.-23.9.2017

Dark Theory

Artists:

Students from the Department of the Film
Elo Film School Helsinki
School of Arts, Design and Architecture
Aalto University, Helsinki, Finland

Welcome: Vernissage / Opening: Freitag / Friday 25.08.2017, 7pm
Öffnungszeiten Kolonie-Weekend / Sunday 2-6pm
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 25.8.-23.9.2017
Öffnungszeiten/ Opening hours: Wed-Sa 3-7pm | Toolbox is closed on14.9.2017

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Eugen Borkovsky exhibition

TOČKA PUNTO PUNKT | 19.–28.5.2017

Ein kuratiertes, kollektives, thematisches Kunstprojekt mit Positionen von 38 Künstlerinnen und Künstlern aus Kroatien, ausgestellt in drei Berliner Projekträumen der Kolonie Wedding.

Beteiligte Projekträume: Prima Center Berlin, InteriorDAsein und Toolbox.

Kurator / autor projekta / autore del progetto: Eugen Borkovsky

Welcome: Vernissage / Opening: Freitag / Friday 19.05.2017,  7pm
Öffnungszeiten Kolonie-Weekend / Friday 26.5. 7-10 pm, Saturday 27.5. 2-6pm,  Sunday 28.5. 20172-6pm
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 19.–29.05.2017
Öffnungszeiten: Di–Friday 16–19 Uhr
Opening hours: Di–Fr 4-7pm

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Point, Dot, Punto, Punkt, Tocka …

Dieses Projekt problematisiert, erläutert und illustriert ein künstlerisches Element, und das ist der Punkt; die Ausstellung ist Teil einer Reihe, die verschiedene künstlerische Elemente thematisiert. Die Künstler der Ausstellung präsentieren Werke, die sich mit dem Phänomen Punkt auseinandersetzen. Einige der Künstler stellen Fragen zur Bedeutung des Punktes, andere interpretieren ihn durch technische Variationen.

Das Kriterium für die Auswahl der gezeigten Werke war, dass möglichst mehrere Bedeutungsebenen zum Thema in den Werken wiederzufinden sein sollten. In mehreren sind zwei Diskurse sichtbar.

  • Verwendung des Punktes in der Kunst und seine Bedeutung sowie Präsentation individueller und kollektiver Bedeutungen des Punkts,
  • Erforschung der sozial-politischen Bedeutung des Punktes.

Die Ausstellung zeigt ein Spektrum engagierter Arbeiten mit imaginativem Ansatz.

Die meisten der ausgewählten Werke enthalten aktivistische, teilweise anarchistisch gefärbte Haltungen, deren Spannbreite von Intimität bis zu expliziten Botschaften reicht.

Die ausgewählten Werke gehören verschiedenen Stilen und Gattungen an. Sie eröffnen freie Möglichkeitsräume durch das Modellieren von Formen, Nutzung verschiedener Materialien und Medien sowie neuer Technologien.

Für Kunst ist gewiss wichtig, dass die Künstlerinnen und Künstler als Individuen ihre eigenen Emotionen in ihre Werke einfließen lassen. Sie sind keine Politiker, sondern Schauspieler, die direkt oder indirekt reagieren und möglicherweise vor Gefahren der sozialen Realität ihrer Zeit warnen, Zweifel an ihr äußern oder Kritik üben.

Wir haben heute den Glauben an Ideen verloren. Die in der Ausstellung gezeigten künstlerischen Positionen zeichnen sich allesamt durch eine deutliche Skepsis gegenüber der Gegenwart aus. Die Werke beschäftigen sich mit anthropologischen, politischen und sozialen Themen. Im Gegensatz zu Werbung ist Kunst niemals monofokal, sie verfolgt keine einzige Funktion, das heißt, sie ist vieldeutig.

Kritik an der postindustriellen Gesellschaft ist heute ubiquitär. Auch ein zunehmendes Bewusstsein der Grenzen von Geschichtsschreibung überhaupt ist zu vermerken, das heißt, wir glauben nicht mehr einfach, was in den Geschichtsbüchern und vergleichbaren Publikationen steht. So gewinnt der Zweifel an der Unfehlbarkeit westlicher Demokratie an Gewicht.

Die angeblich „einzig richtige“ soziale Ordnung zersetzt sich im außer Rand und Band geratenen Turbokapitalismus selbst; Entlassungen werden in fragwürdigen Statistiken kaschiert, die soziale Ungleichheit nimmt stetig zu, das Prekariat wächst. Dabei wird dann immer behauptet, das Problem seien die Einwanderer. Vielleicht spiegelt das sinkende subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung – bezogen auf Kriminalität – die tatsächlich sinkende soziale Sicherheit. Rechtspopulismus grassiert.

Das Individuum steht zerrissen zwischen der medialen Bilderflut vom idealen Leben und seiner eigenen tatsächlichen Handlungsunfähigkeit.

Die Arbeiten der Ausstellung wirken wie eine Art Seismograf der unsicheren Gegenwart. Viele Künstler beginnen zu erkennen, dass sie der westlichen Demokratie völlig egal sind. Das System duldet sie nur. Das Schicksal des Künstlers in der heutigen Zeit wird nicht nur durch seine Lage bestimmt, sondern auch durch die Entscheidung, gesellschaftspolitisch engagiert oder aber passiv zu bleiben. Wir leben in einer Zeit der Widersprüche. Die Propagandamaschinen (etwa der Werbung) versprechen uns eine neue, schönere, bessere und glitzernde Welt. Auf der anderen Seite werden wir ständig zu Einsparungen gezwungen, und sie versuchen uns von der Notwendigkeit von Kriegen zu überzeugen, die im Namen einer künftigen allgemeinen Wohlfahrt geführt werden.

Im Glauben an die letztendliche Überlegenheit der Vernunft über die wilde Geschäftemacherei habe ich Arbeiten gewählt, die den Zustand der Welt nicht als passive Beobachter, sondern als Teilnehmende zeigen. Die Werke erforschen, provozieren und regen Diskussionen an.

Grožnjan ist ein besonderer Ort der Kreativität; die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler stammen aus dem Umfeld dieses Zentrums. Jedes der Werke nimmt mit einem ganz individuellen Ausdruck eine Befragung der Moderne vor, mit einer breiten Spannbreite im Gestus von klarer und starker Botschaft bis zur feinen Andeutung, von der Dokumentation zur Provokation.

Eugen Borkovsky


Beteiligte Künstlerinnen und Künstler

  • Darko Brajković Njapo
  • Vedran Burul
  • Bruna Dobrilović
  • Slađan Dragojević
  • Fernando
  • Lana Flanjak
  • Željka Gradski
  • Evin Hadžialjević
  • Slavica Isovska
  • Pamela Ivanković
  • Marija Jaensch
  • Marino Jugovac
  • Radovan Kunić
  • Andrea Kustić
  • Edvard Kužina Matei
  • Gordana Kužina
  • Miranda Legović
  • Xueh Magrini Troll
  • Milan Marin
  • Slavica Marin
  • Josip Mijić
  • Gail Morris
  • Saša Pančić
  • Danilo Potočnjak
  • Dijana Rajković
  • Relja Rajković
  • Nika Rukavina
  • Andrea Ružić Čović
  • Refik Fiko Saliji
  • Irena Škrinjar
  • Nina Šperanda
  • Luiza Štokovac
  • Noel Šuran
  • Urša Valič
  • Asja Vasiljev
  • Andrej Zbašnik
  • Marko Zelenko
  • Martin Zelenko

Grožnjan: Stadt der Künstler

Grožnjan ist eine Stadt in Istrien, einem Landesteil Kroatiens. Es liegt über dem Mirna-Tal auf einem Hügel, 228 Meter über den Meeresspiegel. Grožnjan war in prähistorischer Zeit schon besiedelt, später eine römische Festung; historische Quellen erwähnen Groznjan erstmals 1102. Die mittelalterliche Stadt ist bis heute erhalten geblieben. Der Ort hat dicke Stadtmauern mit zwei Toren, von denen eines heute noch steht. Von den Stadtmauern aus kann man bis aufs Meer sehen.

Die Amtssprachen in Grožnjan sind Kroatisch und Italienisch, es werden aber auch Slowenisch und andere Weltsprachen gesprochen.

Photo

Room | 29.4.–13.5.2017

Niina Räty, Finland

Paintings

Welcome: Vernissage / Opening: Freitag / Friday 28.04.2017, 7pm
Öffnungszeiten Kolonie-Weekend / Sunday 2-6pm
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 29.4.– 13.05.2017
Öffnungszeiten/ Opening hours: Tue-Sa 2-6pm

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A living room is for living, a lounge is for lounging and a waiting room is for waiting. Each space used according to their intended purpose.

A work room is for working. You take a canvas and hoist it upright, pound the upper corners to the wall with tiny nails, just to make sure it doesn’t tip over. There’s tubes of paint, brushes, solvent, and a spark of an idea in your head. You just make the first stroke. You spread the pigment on the canvas, not totally focused yet. You keep on painting. Little by little the paint spreads over into the space, stains your fingertips and the clothes and teacups you touch. It sticks to the soles of your shoes, forms a path plotting the way you pace in front of the canvas while working and seeking the optimal viewing distance.

An exhibition space is for looking, wandering around, taking a second look. Getting lost in your thoughts.

What is the relationship between these spaces, their relation to us? Why is our life staged in spaces designated for certain uses? That’s nuts, who gave them that power?

Poster Sampsa

Natural Thing | 31.3.–13.4.2017

Sampsa Indrén, Finland

Drawings

Welcome: Vernissage / Opening: Freitag / Friday 31.03.2017, 19 Uhr
Öffnungszeiten Kolonie-Weekend / Sunday 2-6pm
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 31.03 – 17.04.2017
Öffnungszeiten/ Opening hours: Tue-Fr 2-6pm,  Sa-Su: 12-6pm

Finissage: Monday, 17.4.2017 starts on 6pm

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sampsaindren.wordpress.com

English Text about Sampsa Indrén’s work

Natural Thing

Der Tod ist die natürlichste Sache überhaupt. Er ist außerdem das einzige, das allen lebenden Wesen der Welt wirklich gemein ist. Der Tod definiert das Leben, indem er ihm seine Grenzen gibt. Man könnte sagen, dass das Licht den Schatten erschafft und die Schatten Gestalt erschaffen. Indem wir sterben, geben wir den kommenden Generationen Raum und neue Dinge können erblühen.

Ich glaube, dass ich als Künstler die Verpflichtung habe, uns den Tod in Erinnerung zu rufen, damit wir mehr Freude am Leben haben und jetzt im Moment leben können. Es ist nicht leicht, den Tod als einen Freund anzusehen oder als etwas Erfreuliches; stattdessen gibt es Angst vor dem Tod. In meiner Serie versuche ich diesem Gefühl der Leere und des Schreckens etwas entgegenzusetzen, indem ich meine eigene Angst vor dem Tod in den Bildern sichtbar mache.

Als Künstler strebe ich nach jener Art von Kunstfertigkeit, die den Blick gefangennimmt und die Möglichkeit von gleichermaßen Ruhe und einer eigenen Interpretation eröffnet. Die Bilder der Serie sind Vogel-Allegorien, die, mit nordischem Respekt und slawischer Poetik, sich etwas melancholisch mit der skandinavischen Naturerfahrung beschäftigen.

In unserer Kultur waren Vögel oft ein Symbol für die Seele und für Freiheit, für Schönheit, für das Lichte und das Leichte. Um diese fliegende Metapher ordentlich untersuchen zu können, müssen wir allerdings warten, bis das Singen aufhört, die Bewegung abbricht und der Vogel stirbt. In meinem Werk erzeugt dieser Widerspruch eine Spannung, die unentwegt immer wieder neue kaleidoskopische Bedeutungen und einen Zen-artigen Frieden zulässt.

(Übersetzung Anna E. Wilkens)


Natural Thing

Death is the most natural thing. It is also the only truly common thing to all of the living creatures in this world. It also defines life by giving it the outlines. One might say that light creates shadows and shadows create form. By dying we also give room to the generations to come and new things to bloom.

As an artist I feel that one of my duties is to remind us about this so we could have more joy of life and live strongly in this moment. It is not easy to see death as a friend or an enjoyable thing and that creates fear of death. My neurotically meticulous line strives to fill this empty and horrifying feeling, when my own fear of death is presented in a visual form.

As an artist I aim at exhibiting the kind of skill that captures the viewer by the piece and offers an opportunity for tranquillity and one’s own interpretation. The pieces in the series are bird themed allegories which, with a Nordic respect and Slavic poeticality, address the Scandinavian experience of nature, characterised by melancholy.

In our culture, birds have often symbolised the soul and freedom, beauty and lightness. However, for us to carefully examine this flying metaphor, we have to wait for the singing to end, the movement to stop and the bird to die. This contradiction forms a tension in my work that is constantly creating new kaleidoscopic meanings and zen-like peace.

 

picture

Liminal | 27.1.–18.2.2017

Visual artists from Germany and Sweden approach the topic of Liminality.

Vernissage / Opening: Freitag / Friday 27.01.2017, 18 Uhr
Öffnungszeiten Kolonie-Weekend / Sunday 2-6pm
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 27.01 – 18.02.2017
Öffnungszeiten/ Opening hours: Mi-Sa / Wed-Sat 2-6pm
Finissage: Friday, 17.2. 5pm

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Liminal: etymology “limes” (Latin) meaning threshold. The word liminal is used in connection with: (1) a transition period or the initial stage of a process, (2) that something occupies a position, or both sides of a border or threshold.

 

 

Liminal condition can be described as a place where we are open to anything; where we leave the “ordinary” and allows something else to occur. The transition can be described as passing a threshold or break through a membrane. The shift may be perceived as intimidating as the need for control is suspended, but at the same time a possibility for change and renewal. The liminal in-between space is characterized by openness, active listening and adherence to things that occur.
How does a liminal place feel; where can you find it, and what does it look like? In the project “Liminal” the participants gives their vision on the theme. Art can open doors  and let us enter places in new ways, not available before.

The project is part of “Being In The World,” an international and interdisciplinary practice-based art project that explores temporal and spatial perception. The idea is that participants work together to come closer to the topic, get together, discuss it and make new works.

http://beingintheworld.net/project/liminal

photo

Killer on the beach
30.12 – 21.01.2017

Drawings – Reijo Kärkkäinen

Drawing is thinking – mostly chaos. Sometimes I’m happily surprised: Did I really created that.

Vernissage / Opening: Freitag / Friday 30.12.2016, 19 Uhr
Öffnungszeiten Kolonie-Wochenende / Opening times on sylvester: ist die Toolbox geschlossen/Toolbox is closed
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 3.1 – 21.01.2017
Öffnungszeiten/ Opening hours: Di-Sa / Tue-Sat 14-18 Uhr

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Reijo Kärkkäinen (b.1964) is a Finnish artist who graduated as Bachelor of Arts from University of Industrial Arts in Helsinki. Kärkkäinen is a multidisciplinary visual artist, whose work ranges from paintings, graphics, installations, photographs to comics and illustrations. He works also together with the French arthouse Le Dernier Cri (http://www.lederniercri.org). The Artist lives and works in Kuopio.

Reijo Kärkkäinen studies drawing and painting in his work, both text and image boundaries and the mutual interaction. Performing take turns an abstract expression, and a drawing line finds the painting. Kärkkäinen coordinates different points of view, in which the seriousness meets the satire and popular culture is toying with the traditional expression of art. Associations collide and cruise with each other, and when the crash generated in the right circumstances, there will be life.

More information:

http://www.kuvataiteilijamatrikkeli.fi/fi/taiteilijat/2370

http://www.arslibera.com/taiteilija/karkkainen-reijo

http://www.tabulaland.com/taiteilijat/reijo-karkkainen/

Dissonance – Resonance: Spatial variations
25.11.–17.12.

Nixxon Kerimaa, Iida Valkonen, Joonas Järvi, Noora Palotie and Roy Boswell

Vernissage / Opening: Freitag / Friday 25.11.2016, 19 Uhr (Performance 19 Uhr, for further informations scroll down, please))
Öffnungszeiten Kolonie-Wochenende / Opening times on the Kolonie Weekend: So / Sun 27.11.2016 14-18 Uhr
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 26.11 – 17.12.2016
Öffnungszeiten/ Opening hours: Di-Sa / Tue-Sat 14-18 Uhr

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Dissonance – Resonance : spatial variations presents five emerging Finnish artists who share an interdisciplinary approach to working in the fields of contemporary drawing, printmaking, sculpture, mixed media and performing arts. The works in the exhibition vary from drawn works and installations to live performances, each presenting ideas on how space can be translated and transformed into works of art; it can be an actual location but also a state of mind, whereas the spatial experiences can vary from precise bodily sensations to more metaphysical transitions between subjective narratives – it can exclude, include, obscure and expose those who venture into it. These are, among others, the questions the artists had worked with for the exhibition. The works in the exhibition both agree and argue with each other when offering various viewpoints to the observers; acts that draw inspiration from similar elements viewed through a different spectrum. When presented in the shared gallery space, they are constantly in relation to one another, yet each of them can be experienced as their own individual micro cosmos, worlds within a world from where they’re stepped into. With the exhibition, the artists invite the guests to look beyond the lines, layers and sculpted structures; to see for themselves how something as universal yet as intimate as space can, when given a moment, be approached. We invite you to trespass. Welcome.

 

Slavoj Žižek Emerges from the Swamp (2016)

A lecture performance that is part of the exhibition discusses the act of seeing and being seen and communication between the living and the dead. The duration of the performance is approximately 40 minutes. The performance will take place on the night of the exhibition opening on 25th November at 8 pm. The performance is also shown on 29.11. / 01.12. / 03.12. / 07.12. / 09.12., all at 7 pm. The public is advised to arrive early as the gallery doors will be closed during the event. Please note that the performance event starts after the gallery’s regular opening hours.

Fly

Finissage: Fake Laders
with Mother’s Nerves and
Improvised Sound Piece
22.10.2016

Finissage: Fake Laders | Ismo Hyvärinen

Start: 6pm and 7pm

Arja Kärkkäinen, 2016

Sound/video piece, 16:00 min

“Mother’s Nerves is a story told by a mother whose son is planning a suicide. The son
is struggling with the question of justification: why is he there to survive while the
other people should die. Who should die after all? The politically incorrect wish of a
destruction can be discussed from a child’s point of view, from its safe harbor. The
story is based on my own early childhood memory, a remark that I made in the
age of 5. I couldn’t understand why there was simultaneously a discussion about
overpopulation and grief for 100 people dying in an airplane accident. The point,
obviously, was that there should be less people and making people less should be
started from somewhere. Fair, until the roulette chooses someone you love.”

Arja Kärkkäinen is a Helsinki based installation artist who mainly works with video and
spatial installation. Kärkkäinen in her MA studies in the Academy of Fine Arts Helsinki.


Start: 8pm

Improvised sound piece with Serge Modular synthesizer

Mika Hyytiä

“The piece will reflect aural and electrical happenings/non-happenings of the space. It aims to fixedly resonate and follow the very present – the ‘NOW’ moment. The outcome can be meditative and/or disorientating, but always mind manifesting.”

Mika Hyytiä is an underground sound artist – musician from Helsinki. Hyytiä’s main instrument is modular synthesizer and over the past 5 years, he has focused on improvisation-based performances around Finland in clubs, art galleries, and festivals. Hyytiä has released limited editions of cassettes and also recordings and releases in collaboration with several artists of highly variant outputs/approaches.


 

Toolbox – Finnisch-deutscher Projektraum, Koloniestraße 120