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Plakat Ausstellung Galerie Toolbox

Nachstein | 29.7.-19.8.2017

Group exhibition

Artists:

Maija Helasvuo, Minna Jatkola, Mika Karhu, Juha Sääski, Andreas Wolf, Jyri Ala-Ruona, Alexander Horn, Ritva Larsson, Ville Mäkikoskela, Noora Nio-Juss, Erkki Nampajärvi, Jussi Pyky, Jyrki Riekki, Ilkka Sariola, Uwe Sennert

Welcome: Vernissage / Opening: Freitag / Friday 28.07.2017, 7pm
Öffnungszeiten Kolonie-Weekend / Sunday 3-7pm
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 29.7.-19.8.2017
Öffnungszeiten/ Opening hours: Wed-Sa 3-7pm

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Mikko Rekonen

Mortal Conflict | 30.6.–22.7.2017

Mikko Rekonen, Finland

Paintings

Welcome: Vernissage / Opening: Freitag / Friday 30.06.2017, 7pm
Öffnungszeiten Kolonie-Weekend / Sunday 2-6pm
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 1.–22.7.2017
Öffnungszeiten/ Opening hours: Tue-Sa 2-6pm

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Mortal conflict

The western worldview is based on the vulgarization of market capitalism. Its influence on scientific reductionism and materialism is life-threatening, even perverse. In this concept of reality the whole world is seen as a mere production instrument in which life is outsourced: emotions are outsourced to entertainment, production to production facilities. Environment and society are fueling a spirit of competition between individuals, leaving persistent memory traces.

Life is based on death, but paradoxically death is hidden. Sex is also a fundamental part of life, but it has become pornographic and  full of violent fantasies. Often the individual feels that he is completely powerless within the powers he has created. We live in a hybrid of technology and individualism where the ultimate sensation is confusion or total lack of values.

My work sometimes appears filled with nihilism, where hope has no presence. However, I feel that my paintings are representations of the vitalism of life. Perhaps because of this, the form and content of the paintings are the way they are. In my view of art one can feel uneasiness in front of the provoking work which at the same time can leave you feeling the ultimate vitalism, the strengthening feeling of the existential experience.

The same thing happens also when one tries to understand his own mortality. It is the death which enables us to even feel any kind of passion in life. Nevertheless it is never uncomplicated but requires continuous redefinition.


Mikko Rekonen has graduated from Art Education department of Aalto university in 2013. The exhibition history has accumulated from several private and group exhibitions in Finland

Eugen Borkovsky exhibition

TOČKA PUNTO PUNKT | 19.–28.5.2017

Ein kuratiertes, kollektives, thematisches Kunstprojekt mit Positionen von 38 Künstlerinnen und Künstlern aus Kroatien, ausgestellt in drei Berliner Projekträumen der Kolonie Wedding.

Beteiligte Projekträume: Prima Center Berlin, InteriorDAsein und Toolbox.

Kurator / autor projekta / autore del progetto: Eugen Borkovsky

Welcome: Vernissage / Opening: Freitag / Friday 19.05.2017,  7pm
Öffnungszeiten Kolonie-Weekend / Friday 26.5. 7-10 pm, Saturday 27.5. 2-6pm,  Sunday 28.5. 20172-6pm
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 19.–29.05.2017
Öffnungszeiten: Di–Friday 16–19 Uhr
Opening hours: Di–Fr 4-7pm

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Point, Dot, Punto, Punkt, Tocka …

Dieses Projekt problematisiert, erläutert und illustriert ein künstlerisches Element, und das ist der Punkt; die Ausstellung ist Teil einer Reihe, die verschiedene künstlerische Elemente thematisiert. Die Künstler der Ausstellung präsentieren Werke, die sich mit dem Phänomen Punkt auseinandersetzen. Einige der Künstler stellen Fragen zur Bedeutung des Punktes, andere interpretieren ihn durch technische Variationen.

Das Kriterium für die Auswahl der gezeigten Werke war, dass möglichst mehrere Bedeutungsebenen zum Thema in den Werken wiederzufinden sein sollten. In mehreren sind zwei Diskurse sichtbar.

  • Verwendung des Punktes in der Kunst und seine Bedeutung sowie Präsentation individueller und kollektiver Bedeutungen des Punkts,
  • Erforschung der sozial-politischen Bedeutung des Punktes.

Die Ausstellung zeigt ein Spektrum engagierter Arbeiten mit imaginativem Ansatz.

Die meisten der ausgewählten Werke enthalten aktivistische, teilweise anarchistisch gefärbte Haltungen, deren Spannbreite von Intimität bis zu expliziten Botschaften reicht.

Die ausgewählten Werke gehören verschiedenen Stilen und Gattungen an. Sie eröffnen freie Möglichkeitsräume durch das Modellieren von Formen, Nutzung verschiedener Materialien und Medien sowie neuer Technologien.

Für Kunst ist gewiss wichtig, dass die Künstlerinnen und Künstler als Individuen ihre eigenen Emotionen in ihre Werke einfließen lassen. Sie sind keine Politiker, sondern Schauspieler, die direkt oder indirekt reagieren und möglicherweise vor Gefahren der sozialen Realität ihrer Zeit warnen, Zweifel an ihr äußern oder Kritik üben.

Wir haben heute den Glauben an Ideen verloren. Die in der Ausstellung gezeigten künstlerischen Positionen zeichnen sich allesamt durch eine deutliche Skepsis gegenüber der Gegenwart aus. Die Werke beschäftigen sich mit anthropologischen, politischen und sozialen Themen. Im Gegensatz zu Werbung ist Kunst niemals monofokal, sie verfolgt keine einzige Funktion, das heißt, sie ist vieldeutig.

Kritik an der postindustriellen Gesellschaft ist heute ubiquitär. Auch ein zunehmendes Bewusstsein der Grenzen von Geschichtsschreibung überhaupt ist zu vermerken, das heißt, wir glauben nicht mehr einfach, was in den Geschichtsbüchern und vergleichbaren Publikationen steht. So gewinnt der Zweifel an der Unfehlbarkeit westlicher Demokratie an Gewicht.

Die angeblich „einzig richtige“ soziale Ordnung zersetzt sich im außer Rand und Band geratenen Turbokapitalismus selbst; Entlassungen werden in fragwürdigen Statistiken kaschiert, die soziale Ungleichheit nimmt stetig zu, das Prekariat wächst. Dabei wird dann immer behauptet, das Problem seien die Einwanderer. Vielleicht spiegelt das sinkende subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung – bezogen auf Kriminalität – die tatsächlich sinkende soziale Sicherheit. Rechtspopulismus grassiert.

Das Individuum steht zerrissen zwischen der medialen Bilderflut vom idealen Leben und seiner eigenen tatsächlichen Handlungsunfähigkeit.

Die Arbeiten der Ausstellung wirken wie eine Art Seismograf der unsicheren Gegenwart. Viele Künstler beginnen zu erkennen, dass sie der westlichen Demokratie völlig egal sind. Das System duldet sie nur. Das Schicksal des Künstlers in der heutigen Zeit wird nicht nur durch seine Lage bestimmt, sondern auch durch die Entscheidung, gesellschaftspolitisch engagiert oder aber passiv zu bleiben. Wir leben in einer Zeit der Widersprüche. Die Propagandamaschinen (etwa der Werbung) versprechen uns eine neue, schönere, bessere und glitzernde Welt. Auf der anderen Seite werden wir ständig zu Einsparungen gezwungen, und sie versuchen uns von der Notwendigkeit von Kriegen zu überzeugen, die im Namen einer künftigen allgemeinen Wohlfahrt geführt werden.

Im Glauben an die letztendliche Überlegenheit der Vernunft über die wilde Geschäftemacherei habe ich Arbeiten gewählt, die den Zustand der Welt nicht als passive Beobachter, sondern als Teilnehmende zeigen. Die Werke erforschen, provozieren und regen Diskussionen an.

Grožnjan ist ein besonderer Ort der Kreativität; die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler stammen aus dem Umfeld dieses Zentrums. Jedes der Werke nimmt mit einem ganz individuellen Ausdruck eine Befragung der Moderne vor, mit einer breiten Spannbreite im Gestus von klarer und starker Botschaft bis zur feinen Andeutung, von der Dokumentation zur Provokation.

Eugen Borkovsky


Beteiligte Künstlerinnen und Künstler

  • Darko Brajković Njapo
  • Vedran Burul
  • Bruna Dobrilović
  • Slađan Dragojević
  • Fernando
  • Lana Flanjak
  • Željka Gradski
  • Evin Hadžialjević
  • Slavica Isovska
  • Pamela Ivanković
  • Marija Jaensch
  • Marino Jugovac
  • Radovan Kunić
  • Andrea Kustić
  • Edvard Kužina Matei
  • Gordana Kužina
  • Miranda Legović
  • Xueh Magrini Troll
  • Milan Marin
  • Slavica Marin
  • Josip Mijić
  • Gail Morris
  • Saša Pančić
  • Danilo Potočnjak
  • Dijana Rajković
  • Relja Rajković
  • Nika Rukavina
  • Andrea Ružić Čović
  • Refik Fiko Saliji
  • Irena Škrinjar
  • Nina Šperanda
  • Luiza Štokovac
  • Noel Šuran
  • Urša Valič
  • Asja Vasiljev
  • Andrej Zbašnik
  • Marko Zelenko
  • Martin Zelenko

Grožnjan: Stadt der Künstler

Grožnjan ist eine Stadt in Istrien, einem Landesteil Kroatiens. Es liegt über dem Mirna-Tal auf einem Hügel, 228 Meter über den Meeresspiegel. Grožnjan war in prähistorischer Zeit schon besiedelt, später eine römische Festung; historische Quellen erwähnen Groznjan erstmals 1102. Die mittelalterliche Stadt ist bis heute erhalten geblieben. Der Ort hat dicke Stadtmauern mit zwei Toren, von denen eines heute noch steht. Von den Stadtmauern aus kann man bis aufs Meer sehen.

Die Amtssprachen in Grožnjan sind Kroatisch und Italienisch, es werden aber auch Slowenisch und andere Weltsprachen gesprochen.

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Room | 29.4.–13.5.2017

Niina Räty, Finland

Paintings

Welcome: Vernissage / Opening: Freitag / Friday 28.04.2017, 7pm
Öffnungszeiten Kolonie-Weekend / Sunday 2-6pm
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 29.4.– 13.05.2017
Öffnungszeiten/ Opening hours: Tue-Sa 2-6pm

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A living room is for living, a lounge is for lounging and a waiting room is for waiting. Each space used according to their intended purpose.

A work room is for working. You take a canvas and hoist it upright, pound the upper corners to the wall with tiny nails, just to make sure it doesn’t tip over. There’s tubes of paint, brushes, solvent, and a spark of an idea in your head. You just make the first stroke. You spread the pigment on the canvas, not totally focused yet. You keep on painting. Little by little the paint spreads over into the space, stains your fingertips and the clothes and teacups you touch. It sticks to the soles of your shoes, forms a path plotting the way you pace in front of the canvas while working and seeking the optimal viewing distance.

An exhibition space is for looking, wandering around, taking a second look. Getting lost in your thoughts.

What is the relationship between these spaces, their relation to us? Why is our life staged in spaces designated for certain uses? That’s nuts, who gave them that power?

Photo

Geradewohl | 24.2.–23.03.2017

Abstrakte Zeichnungen (Gruppenausstellung)

Alex Lebus, Alexander Klenz, Andreas Koletzki, Anna
Leonhardt, Arne Schreiber, Barbara Hindahl, Elisabeth
Rosenthal, Florian Japp, Hanna Hennenkemper, Ilona Kálnoky, Kazuki
Nakahara, Lawrence Power, Nadine Fecht, Stefan
Vogel, Stig Baumgartner, Yasmin Alt

Kuratiert von Alex Klenz

Vernissage / Opening: Freitag / Friday 24.02.2017, 19 Uhr
Öffnungszeiten Kolonie-Weekend / Sunday 2-6pm
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 24.02 – 23.03.2017

Öffnungszeiten/ Opening hours: Fr-Sa / Friday and Saturday 3-7pm and
und nach telefonischer Vereinbarung/ reservation on the phone: cell 0049.177.7401080

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Photocredit: Andreas Wolf

Photo:  Artwork from Hanna Hennenkemper

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Liminal | 27.1.–18.2.2017

Visual artists from Germany and Sweden approach the topic of Liminality.

Vernissage / Opening: Freitag / Friday 27.01.2017, 18 Uhr
Öffnungszeiten Kolonie-Weekend / Sunday 2-6pm
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 27.01 – 18.02.2017
Öffnungszeiten/ Opening hours: Mi-Sa / Wed-Sat 2-6pm
Finissage: Friday, 17.2. 5pm

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Liminal: etymology “limes” (Latin) meaning threshold. The word liminal is used in connection with: (1) a transition period or the initial stage of a process, (2) that something occupies a position, or both sides of a border or threshold.

 

 

Liminal condition can be described as a place where we are open to anything; where we leave the “ordinary” and allows something else to occur. The transition can be described as passing a threshold or break through a membrane. The shift may be perceived as intimidating as the need for control is suspended, but at the same time a possibility for change and renewal. The liminal in-between space is characterized by openness, active listening and adherence to things that occur.
How does a liminal place feel; where can you find it, and what does it look like? In the project “Liminal” the participants gives their vision on the theme. Art can open doors  and let us enter places in new ways, not available before.

The project is part of “Being In The World,” an international and interdisciplinary practice-based art project that explores temporal and spatial perception. The idea is that participants work together to come closer to the topic, get together, discuss it and make new works.

http://beingintheworld.net/project/liminal

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Killer on the beach
30.12 – 21.01.2017

Drawings – Reijo Kärkkäinen

Drawing is thinking – mostly chaos. Sometimes I’m happily surprised: Did I really created that.

Vernissage / Opening: Freitag / Friday 30.12.2016, 19 Uhr
Öffnungszeiten Kolonie-Wochenende / Opening times on sylvester: ist die Toolbox geschlossen/Toolbox is closed
Ausstellungsdauer / Exhibition open: 3.1 – 21.01.2017
Öffnungszeiten/ Opening hours: Di-Sa / Tue-Sat 14-18 Uhr

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Reijo Kärkkäinen (b.1964) is a Finnish artist who graduated as Bachelor of Arts from University of Industrial Arts in Helsinki. Kärkkäinen is a multidisciplinary visual artist, whose work ranges from paintings, graphics, installations, photographs to comics and illustrations. He works also together with the French arthouse Le Dernier Cri (http://www.lederniercri.org). The Artist lives and works in Kuopio.

Reijo Kärkkäinen studies drawing and painting in his work, both text and image boundaries and the mutual interaction. Performing take turns an abstract expression, and a drawing line finds the painting. Kärkkäinen coordinates different points of view, in which the seriousness meets the satire and popular culture is toying with the traditional expression of art. Associations collide and cruise with each other, and when the crash generated in the right circumstances, there will be life.

More information:

http://www.kuvataiteilijamatrikkeli.fi/fi/taiteilijat/2370

http://www.arslibera.com/taiteilija/karkkainen-reijo

http://www.tabulaland.com/taiteilijat/reijo-karkkainen/

Abbildung

Very Little … Almost Nothing
29.10–19.11.2016

Antero Kahila

Gemälde / Paintings

Video: Daniel Permanetter


29.10. – 19. 11. 2016

Toolbox – Finnisch-deutscher Projektraum, Koloniestraße 120

Vernissage: Fr. 28. 10. 2016 um 19 Uhr | Opening: October 28th, 7pm
Öffnungszeiten Kolonie-Wochenende: So. 30. Oktober von 14–18 Uhr
Ausstellungsdauer: 29. Oktober bis 19. November 2016 | Öffnungszeiten: Di–Sa 14–18 Uhr


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Sehr wenig … fast nichts

Antero Kahila arbeitet in verschiedenen Medien; er malt, fotografiert und macht Installationen. Seine künstlerische Tätigkeit sieht er als fortwährende Auseinandersetzung mit den Widersprüchen zwischen dem eigenen Sein in der Welt und vielfältigen Unsicherheiten und Paradoxa, die jeder Begegnung mit der Welt innewohnen.
Seine neueren Arbeiten sind überwiegend Gemälde. In den jüngsten Bildern beschäftigt er sich mit Entfremdung und Rückzug aus der Welt. Oft versucht er zu fassen, dass die Menschheit gleichzeitig verletzlich und um ihr eigenes Bewusstsein zentriert ist. Die Darstellung der menschlichen Gestalt findet er reizvoll und sie ist ihm in ihrer kunsthistorischen Bedeutung wichtig.

Sehr wenig … fast nichts ist eine Serie von Gemälden, die die Grenzen menschlicher Verstehensfähigkeit auslotet und Antworten auf unmögliche Fragen sucht. Sie erkundet das Sein in der Welt in uns; wann hört das Selbst auf und wo beginnt die Welt? Diese Suche kann man mit dem Blick in einen zersplitterten Spiegel vergleichen, an dem man zu nah dran ist, um das Ganze oder auch nur spezifische Details ausmachen zu können – der menschliche Maßstab und seine Grenzen. Entfernungen vermischen sich und Umrisse verschwimmen im Hintergrund. Die unscharfe und fragmentierte Spiegelung entzieht sich der Beobachtung und Analyse. Ich kehre an den Anfang zurück, beginne von Neuem und höre nicht auf zu fragen.


Very Little … Almost Nothing

Antero Kahila works with many media, he paints, he takes photographs, he creates installations. Being an artist is for him both a constant effort to reflect upon the contradictions of being in the world and the insecurities and paradoxes intrinsic in any encounter with the world. Most of Kahila’s recent works are paintings. In his latest works Kahila has dealed with alienation and withdrawal. He often tries to depict humanity which is simultaneously vulnerable and yet in an extraordinary way tuned to consciousness. Depicting the human form for him is not only challenging, but also embodies a fascinating art-historical significance.
Very Little … Almost Nothing is a series of paintings that explores the boundaries of human understanding and seeks answers to impossible questions. It explores the being of the world in us; When does the self end and the world begin? The process could be likened to the act of gazing into a fractured mirror that is too close for one to grasp the whole or distinguishing detail, the human scale and its limits. Distances blend into one another and outlines merge into the background. The unfocused and fragmentary reflection escapes observation and analysis. I return to the beginning, start anew and continue to question.


Photo

Faces | 29.7.-20.8.2016

HANNU LUKIN & MEERI LUKIN

July 29 – August 20

Vernissage | Opening: Friday 29.7.2016, 19:00

Hannu Lukin is a Finnish artist, painting a large scale works with oil on canvas. In recent years he has been traveling around Europe and Asia, painting portraits of the locals. In his journeys, painting worked as a way to communicate and connect with people, when there was no shared language.

http://hannulukin.net

Meeri Lukin is an artist working with sound and video. Her works are poetic, audiovisual narrations about themes such as value of human life, and fear and hope in the era of global eco-catastrophes.

http://www.meerilukin.com

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Toolbox Art Space

Koloniestraße 120

Berlin 13359

Germany
artwork Marja-Bonada

Kaukaa Yhdessä | Gyda`n Gilydd o Be | 24.6.–23.7.2016

Artists from Wales and Finland |

Marja Bonada, Ink paintings
Ant Dickinson, performance and video
Maija Helasvuo, Sculptures
Amy Sterly, Wood Cut

Toolbox – Finnisch-Deutscher Projektraum, Koloniestraße 120

Vernissage: Freitag 24. Juni um 19 Uhr
Öffnungszeiten Kolonie-Wochenende: So. 26. Juni von 14–18 Uhr
Ausstellungsdauer: 24. Juni bis 23. Juli 2016 | Öffnungszeiten Di–Sa 14–18 Uhr

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Für die deutsche Version bitte nach unten scrollen

 

Ant Dickinson

I am developing work that I have recently been working on as part of an Arts Council of Wales funded project looking at the use of algorithms and generative systems in the production of music.

I am exploring how similar techniques can be used to produce sound responsive visuals within live performances, particularly focusing on the use of noise within image generation.

I am particularly interested in the relationship that this ‘automatic’ approach within my digital work relates to Marja Bonada’s ‘automatic’ painting technique.

Amy Sterly

My woodcuts were originally inspired by a trip to Berlin and the Bauhaus architecture. Buildings which embodied the notion of bringing art and craft to the everyday life of the city. Working alongside Maija in Finland before has inspired a notion of the domestic in my work. By using rolling pins and other wooden objects to print scenes of rural landscapes, I am inserting a story into the objects and imagery, which is subverted by the comic speech bubbles and exclamations to create a menacing undercurrent in the rural idyll.

Marja Bonada

To me these Pendulum Drawings are drawings done by the Earth. They are a trace of the rotation of the Earth, and the forces that act on the pendulum. They illustrate the balance that exists in nature, it is nothing to do with humans, how this balance exists, we often only disturb and upset it. But this same balance exists within us as well.

Whatever we do, or don’t do, the world will keep on turning in its regular harmonious way, with its own rules that always work perfectly. Making these drawings has made me realise that fundamental fact of the Universe it is perfect, and if it ever goes out of balance, it corrects itself, and that imbalance and re-balancing is part of the pattern of life.

Maija Helasvuo, Sculptor

At the centre of Maija Helasvuo’s art, are the different levels of human feeling. Her sculptures picture peoples basic emotional dynamic; loss, vulnerability, closeness and our dependence on social interaction. Each person is a part of the complete community of humanity. Through communal experience and all the social forms within it, the process of an event is formed, the connection and interaction of which makes up the whole content of human society.

That which acts on the powerful emotions inside society as a directing force is in one way or another a common factor and causes a process of emotional adaptation. Things that happen in our environment affect us. Helasvuo’s sculptures picture this invisible influence, which is at once adaptable and concrete.

Mika Karhu, Ph.D.


Deutsch

Ant Dickinson

Ich entwickle derzeit eine Arbeit, mit der ich im Rahmen eines vom Arts Council of Wales finanzierten Projektes in letzter Zeit begonnen habe, in der es um Algorithmen und generative Systeme in der Musikproduktion geht.

Ich versuche herauszufinden, wie solche Techniken verwendet werden können, um Visuals in Live-Perfomances zu erzeugen, die auf Soundimpulse reagieren. Dabei nehme ich Geräusche bei der Erzeugung von Bildern in den Blick.

Mich interessiert hier besonders, wie diese „automatische“ Herangehensweise in meiner digitalen Arbeit mit Marja Bonadas „automatischer“ Maltechnik korrespondiert.

Amy Sterly

Eine Reise nach Berlin und die Bauhaus-Architektur haben mich ursprünglich zu diesen Holzschnitten inspiriert. Gebäude, die die Idee der Integration von Kunst und Kunsthandwerk im täglichen Leben der Stadt verkörpern. Die Elemente häuslichen Lebens in meiner Arbeit stammen von meinem Aufhenthalt in Finnland, als Maija und ich zusammengearbeitet haben. Ich verwende Nudelhölzer und andere Holzobjekte, um Szenen bäuerlichen Landlebens zu drucken. Dadurch kommt ein erzählerisches Element in die Objekte und Bilder, das wiederum durch die komischen Sprechblasen und Ausrufe subvertiert wird, mit denen dem ländlichen Idyll eine bedrohliche Unterströmung unterlegt wird.

Marja Bonada

Ich finde, dass diese Pendel-Grafiken eigentlich von der Erde gezeichnet werden. Sie sind Spuren der Erdumdrehung und der Kräfte, die auf das Pendel wirken. Sie illustrieren das Gleichgewicht in der Natur, dessen Existenz nichts mit Menschen zu tun hat, wir stören und erschüttern es bloß. Aber dieses Gleichgewicht gibt es auch in uns selbst.

Was auch immer wir tun oder nicht tun, die Erde wird sich weiter drehen, ruhig und harmonisch, ihren eigenen vollkommenen Gesetzen folgend. Als ich an diesen Zeichnungen gearbeitet habe, ist mir die grundlegende Tatsache der Vollkommenheit des Universums zu Bewusstsein gekommen. Wenn es aus dem Gleichgewicht gerät, korrigiert es sich selbst, und aus dem Gleichgewicht zu kommen und es wiederzufinden sind Teil der Muster des Lebens.

Maija Helasvuo, Bildhauerin

Verschiedene Ebenen menschlichen Fühlens sind zentral in Maija Helasvuos künstlerischem Werk. Ihre Skulpturen machen grundlegend menschliche emotionale Dynamiken sichtbar: Verlust, Verletzlichkeit, Nähe und unsere Abhängigkeit von sozialer Interaktion. Jede Person ist Teil der Gemeinschaft aller Menschen. Durch die gemeinschaftliche Erfahrung und alle möglichen Formen der zwischenmenschlichen Interaktion nimmt ein Ereignis prozesshaft Form an, alle Verbindungen und Interaktionen in solchen Prozessen bilden die Gesamtheit der Bedeutung menschlicher Gesellschaft.

Das, was auf starke Emotionen innerhalb der Gesellschaft als richtungsweisende Kraft einwirkt, ist auf die eine oder andere Weise ein verbindender Faktor und löst einen Prozess emotionaler Anpassung aus. Was in unserer Umgebung stattfindet, hat einen Einfluss auf uns. Helasvuos Skulpturen stellen diesen unsichtbaren Einfluss dar, der gleichzeitig wandlungsfähig und konkret ist.

Mika Karhu, Ph.D.

flyer artist wales