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Automat und Saxofon | 26.01.2019

Soundscapes & Soundportraits lädt ein zu einem ungewöhnlichen Experiment:

Composer-Performer Harri Sjöström improvisiert frei zur selbstkomponierenden Musikmaschine des Künstlers Frank Rossi. Zuhörer*innen – und hier: der Saxofonist – können interaktiv die Dichte und Geschwindigkeit der Klänge selbst steuern. Nähert man sich dem Apparat oder läuft um ihn herum, wird das Spiel schneller und komplexer, entfernt man sich, wird es leiser und langsamer. Das Konzert findet im Rahmen der Ausstellung von Alexander Horn (Mannheim) und Frank Rossi (Mannheim) im Projektraum Toolbox statt. Die Musikmaschine des Künstlers Frank Rossi erzeugt Klänge, die sich wirklich wie ernstzunehmendes Klavierspiel anhören, und darüber hinaus ist sie auch noch ein wunderschönes Objekt.

Harri Sjöström gehört zu den herausragendsten Composer-Performern weltweit. Sein Spiel enthält sowohl aktuelle, zeitgenössische Arten und Weisen der Klangerzeugung als auch melodiös-lyrische Elemente, vielleicht inspiriert von Vogelsang. Er verwendet verschiedene Dämpfer (selected mutes), teils zweckentfremdete Gegenstände, wie etwa den inzwischen berühmten Plastikbecher, die es ihm erlauben, in einen Dialog mit sich selbst zu treten. Die tiefen Töne klingen durch den Dämpfer wie eine Trompete, das ist die eine Stimme des Dialogs, die andere sind die höheren mit dem normalen Saxofon-Sound.

Samstag,  26 Januar 2018: Start20 Uhr

  • Harri Sjöström (Saxofon )
  • Frank Rossi (Tonal Pattern Generator)

Weitere Informationen:


Soundscapes & Soundportraits ist ein Projekt von Harri Sjöström, Anna E. Wilkens  und Andreas Wolf

 

 

Alexander Horn-The Black Hunter

The Black Hunter
25.01.–16.02.2019

Alexander Horn (Drawings, Video),
Frank Rossi
(Sound-Installation and Tonal Pattern Generator)

Welcome: Vernissage / Opening: Friday / Freitag 25.01.2019, 7pm |

Performance on Saturday 26.01. at 8pm

Open on Sunday 27.01.2019 from 2-6pm

Ausstellungsdauer / Exhibition open: 26. 01–19.02. 2019 |
Öffnungszeiten/ Opening hours: Wed-Sa 3-7pm |

An Feiertagen ist die Toolbox geschlossen
On Bank holidays Toolbox is closed


scroll down for German translation

The Black Hunter

The work of Alexander Horn is known for its drifting along at the limits of what seems to be speakable, or, as one of the titles says: ‘Administrations and measures at the border of unlikeliness’.
Horn’s pictures, mostly begun as drawings and structured through limited imagery, are completed by diverse mixed media.
These drawings combine concise composition, overpainting and collagelike elements into a peculiar pictorial language which, despite its archaic impression of rigidity, hints at something detached and moving.

Dr. Harry Gelb


Die Arbeiten Alexander Horns zeichnen sich oft, im Wortsinne, dadurch aus, dass sie an den
Grenzen des Sagbaren entlanggleiten, oder „Anwendungen und Maßnahmen an der Schnittstelle zur Unwahrscheinlichkeit“ sind – wie einer der Titel lautet.
In den motivisch sehr eng gefassten und meist als Zeichnungen angelegten, dann in verschiedenen Mischtechniken fortgeführten Grafiken vermengen sich strenge Formgebung, Übermalungen sowie collagehafte Elemente zu einer eigentümlichen Bildsprache, welche trotz ihrer archaisch anmutenden Statik etwas Losgelöstes und Bewegendes in sich birgt.

Dr. Harry Gelb


 So viele Farben Schwarz

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Frank Rossi | So viele Farben Schwarz

So viele Farben Schwarz is a Sound-Installation and Tonal Pattern Generator. In it, the twin strands of confrontation with automatons that are able to play music independently of humans and the idea of automated composition, of endlessly self-generating music, are combined to form an autopoietic, that is to say, both self-playing and self-composing music machine.
check full text on http://telesma.com/